Der neue Wirtshausführer: 1000 beste Wirtshäuser, Landgasthöfe, Stadtgasthäuser, Beisln und Hotelrestaurants / 300 Top-Weingüter / 280 Lokale Adria, Friaul, Istrien, …
Das Genuss-Event „Urban Eating – Wiener Wirte kochen Wiener Stadtlandwirtschaft“ findet seine Fortsetzung in diesem Jahr in der Gastwirtschaft Durchhaus …
Das Genuss-Event „Urban Eating – Wiener Wirte kochen Wiener Stadtlandwirtschaft“ findet seine Fortsetzung in diesem Jahr in der renommierten Gastwirtschaft …
Seit 25 Jahren verleiht die Niederösterreichische Wirtshauskultur alljährlich den Titel „Top-Wirt“. Was 1994 mit der »Gulaschkobra« begann, ist heute fast …
Wir haben im Garten einen alten Zwetschkenbaum. Die Sorte ist unbekannt. Seit wir ihn kennen, trägt er jedes Jahr Zwetschken. Es sind kleine, besonders schmackhafte und nicht gespritzt. Zuerst fallen jene runter, in denen der Wurm zuhause ist und dann beginnt es für einige Wochen dralle und zuckersüße Zwetschken zu „regnen“. Die Regale stehen bereits voll mit Marmelade, ein Chutney soll es nun sein. Nicht zu süß, nicht mit tausend Gewürzen gespickt und es soll passen zu cremig-würzigem Käse wie unserem Bio Hofkäse. Wirtin Renate Stadlhofer vom Wirtshaus Hirsch Delikatessen hat uns ihr Toprezept geschickt. Genau das wollten wir haben.
Einkochen wie die Wirtin – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses selbst nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.
Credits: Am Herd Klaus Egle und Foto von Elisabeth Egle
Die Zutaten für das feinherbe Zwetschkenchutney mit einem Schuß Zwettler Dunklem
1kg Zwetschken entsteint
0,5kg Zwiebel gewürfelt
15g Knoblauch
250g Zucker
125ml Apfelessig
10g Curry
5g Chayennepfeffer
2g Pfeffer schwarz gemahlen (Vorsicht beim Pfeffern)
50g Salz
1Stk. Sternanis
1 Stange Zimt
Dunkles Bier wegen dem Malz nach Geschmack dazugeben, Vorsicht, nicht zu viel, sonst wird das Chutney zu flüssig.
Das Kochen:
Zwiebel fein gehackt mit Zucker anrösten
Knoblauch fein gehackt und Zwetschken beigeben und zum Kochen bringen
15 min. leise durchkochen
Mit Stabmixer leicht mixen
Salz, Essig, Gewürze und Bier beigeben und anziehen lassen – wir haben dem Mus 30 Minuten Zeit gegeben.
Abschmecken, abfüllen und verschrauben,
Tipp: Lässt man das Bier weg, ist Zwetschkenchutney weniger herb im Geschmack.
Am 27. Juni 2018 fand das 2. Urban Eating – Wiener Wirte kochen Wiener Stadtlandwirtschaft im Gasthaus Zum Friedensrichter
im zweiten Wiener Bezirk statt. Das wieder frei nach dem Motto „Entdecken Sie Vielfalt – genießen Sie Herkunft“.
Ausgebucht. Gastgeber und Koch Roland Trappmaier servierte ein einmaliges 4-Gänge-Menü. Jeder Gang wurde mit Produkten aus der Wiener Stadtlandwirtschaft gekocht und von den dazu passenden Wiener Weinen begleitet. Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle führte durch den ausgebuchten Abend. Wir danken dem AMA Gastrosiegel und der Wiener Stadtlandwirtschaft für ihre Unterstützung, mit denen wir gemeinsam diesen Event umgesetzt haben.
Das Menü
Parmigiana vom heimischen Viola-Melanzane mit Wiener Schnecke von Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck und griechischem Basilikum
Consomme von Frühsommergemüse mit Miso und Pimpernelle
Langsam geschmorte Schulter von Roman Haslinger’s Bio-Schwein aus dem Weinviertel mit Favapürree und Gemüse der Gärtnerei Ganger
Grüner Sommerapfel im weißen Schokoladehemd und Apfelsorbet
Die registrierten Gäste freuten sich über ein feines Goodie: Die Menükarte kann nun als Gutschein mit Stempel bei den Produzenten des Abends für einen Rabatt bei einem Einkauf vor Ort eingelöst werden.
Entdecken Sie Vielfalt – genießen Sie Herkunft Rund 700 Gemüsegärtner, Ackerbauern und Winzer bereichern unsere wunderschöne Weltstadt mit einer Vielzahl von hervorragenden landwirtschaftlichen Produkten. Jetzt kommen drei dieser Produzenten im Gasthaus Zum Friedensrichter zusammen, um Ihnen persönlich ihre Leidenschaft und ihre Produkte zu erklären.
Genießen Sie am 27. Juni 2018 ab 18 Uhr ein einmaliges 4-Gänge-Menü von Gastgeber und Koch Roland Trappmaier vom Gasthaus Zum Friedensrichter. Jeder Gang wird mit Produkten aus der Wiener Stadtlandwirtschaft gekocht und von den dazu passenden Wiener Weinen begleitet. Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle führt durch den Abend.
Das Menü für EUR 49,– inklusive Wiener Weinbegleitung: + Parmigiana vom heimischen Viola-Melanzane mit Wiener Schnecke von Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck und griechischem Basilikum 15 % Rabatt beim nächsten Ab-Hof-Kauf von Gläsern*
+ Consomme von Frühsommergemüse mit Miso und Pimpernelle
+ Langsam geschmorte Schulter von Roman Haslinger’s Bio-Schwein aus dem Weinviertel mit Favapürree und Gemüse der Gärtnerei Ganger
+ Grüner Sommerapfel im weissen Schokoladehemd und Apfelsorbet
*Gutscheinbedingungen: Diese Menükarte gilt als Gutschein mit Stempel nur für registrierte Gäste des Urban Eating-Events am 27. Juni 2018. Der Gutschein kann nicht in bar ausgelöst werden. Gutschein ist 1 Mal pro Person einlösbar und nur zu den von den Produzenten angegebenen Bedingungen bis 27.9.2018.
Am 4. Mai 2018 ging der erste Event „Urban Eating oder Wiener Wirte kochen Wiener Stadtlandwirtschaft“ im Strebersdorferhof in Wien über die Bühne. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Wirtshausführer Österreich, der Landwirtschaftskammer Wien mit der Initiative Wir leben Stadtlandwirtschaft und mit Unterstützung von AMA Gastrosiegel statt. Gastgeberin und Köchin Sabine Haas zauberte ein einmaliges 4-Gänge-Menü.
Jeder Gang wurde mit Produkten aus der Wiener Stadtlandwirtschaft gekocht, also fast total regional, und von den dazu passenden Wiener Weinen begleitet. Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle führte durch den Abend. Es waren genußvolle Stunden im Zeichen eines minimalen ökologischen Fußabdrucks!
Rund 700 Gemüsegärtner, Ackerbauern und Winzer bereichern die Weltstadt Wien mit einer Vielzahl von hervorragenden landwirtschaftlichen Produkten. Drei dieser Produzenten kamen im Strebersdorferhof zusammen, um den Gästen persönlich ihre Leidenschaft und ihre Produkte zu erklären. Gastgeberin und Köchin Sabine Haas setzte mit dieser Auftaktveranstaltung eine Steilvorlage. Ende Juni gibt es das nächste Urban Eating.
Das Menü „Vielfalt entdecken – Herkunft genießen“
Duett von Kohlrabi und grünem Spargel und geräuchertem Wels (Wiener Kohlrabi, Marchfelder Spargel, Wiener Wels Blün)
Rote Rüben Gazpacho mit Brennessel-Schafskäse Empanada (Wiener Gemüse, Brennessel aus dem Garten)
In Zweigelt geschmorte Rindsbackerl auf Selleriepüree (Wiener Sellerie, Alpenvorland Rind Gut Streitdorf)
Honig-Balsamico-Parfait mit Rhabarber und Erdbeeren (Wiener Honig, Wiener Rhabarber und Erdbeeren)
Seit mehreren Jahren besteht eine Kooperation zwischen Metro Österreich und dem Wirtshausführer. Gemeinsam werden jährlich die Wirtshausführer Aufsteiger nominiert …
Wir waren neugierig und wollten wissen, was es noch an spannenden Gemüsen, Salaten und Kräutern im Winter gibt und haben den Wintergemüse-Workshop vom „Wintergärtner“ Wolfgang Palme in Schönbrunn besucht. Er behauptet, dass es sie gibt, die Gemüse, die sich im Winter so wohl fühlen, dass sie beinahe von selber wachsen. Über 80 Gemüsearten kennt er, die für den Anbau von Oktober bis März geeignet.
Für den Workshop hat er Wintersalate, Winterkräuter, Kohlgemüse, Rettiche, Wurzelgemüse und Wok-Mix mitgebracht. Geerntet am Tag vor dem Workshop haben wir uns
durch knackig-frische Blattsalate durchgekostet
die vielfältige Welt der Asia-Salate kennengelernt
und saftige süßschmeckende Rettiche und Karotten verschlungen
Bitte mehr davon!
Wundersames Wintergemüse
Auf Vielfalt in Farbe und Geschmack muss man im Winter nicht verzichten, denn Asia-Salate, Blattsalate, Wok-Mix mit seinem bunten Mangold, Spinate, Rettiche, Rüben, Wildgemüse oder Zwiebeln werden durch Kälte und Frost besonders zart, aromatisch und süß. Ja, süß, weil die Pflanze bedingt durch die Kälte den Zucker nicht gleich in Stärke umwandeln kann.
Kein Heizen im Winter
Wir sind weiters auf der Suche nach Alternativen. Ist es wirklich notwendig Gemüse im Winter durch die halbe Welt zu transportieren? Müssen Gewächshäuser um gigantische Summen geheizt werden? Sind Pflanzen so empfindlich? Wir sind beruhigt, nein, das ist alles nicht notwendig, wenn die richtige Pflanze für unser Klima geeignet angebaut wird.
Gemüse gedeiht im Winter ohne aufwändige Ausstattung prächtig
Ausführlich erklärt uns Wolfgang Palme, wie heimische Sorten und auch exotischere Gemüse und Kräuter im Garten oder im Topf prächtig gedeihen. – ohne Profiausrüstung wie Gewächshaus oder gar Heizung. Den Anbau aller Pflanzen, die er auch in ausführlichen Steckbriefen in seinem Sachbuch „Kostbares Gemüse“ porträtiert, hat er selbst erprobt.
Er weiß, welche Frosthärte sie aufweisen, kennt den besten Zeitpunkt für Aussaat und Ernte und gibt zahlreiche Pflegetipps für gesundes Wachstum.
Ich gebe es gerne zu – über die optimale Weinbegleitung zu diesem Gericht habe ich ziemliche lange nachgedacht. Denn der Seeteufel an sich macht da keine großen Schwierigkeiten, Spinat und Tomaten hingegen sind erklärte Feinde des Weines und lassen alles Frische, Junge, Säurebetonte oder irgendwie Grüne als Begleiter sehr schnell alt aussehen. Metallische Noten, Disharmonie, addierte Säure – Hilfe! Nach einigem Hin- und Herüberlegen und einem Ausschließungsverfahren, was alles nichtpassen würde, kam mir schließlich die Erleuchtung: Grauburgunder! Und zwar aus einer kühleren Region, also der Steiermark. Als Sorte mild genug um die freche Säure der Tomaten und dem metallischen Beigeschmack des Spinats zu kontern und doch mit genügend feste Struktur um Seeteufel und vor allem dem Parmesan paroli bieten zu können.
Zwei Weine – zwei Charaktere
Das Schicksal wollte es, dass mir gleich zwei Weine in die Hände fielen, die dafür in Frage kommen würden und, das sei gleich vorweggenommen, beide haben mich überzeugt. Der reinsortige Grauburgunder Saziani 2011 vom Weingut Neumeister in Straden mit seinem nussigen Duft, der die anheimelnde Wärme von getrockneten Feigen und Bratäpfeln verströmt und seinem fokussierten Körper, der zugleich weiche Kanten zeigt; mit Luft im Glas wurde er zunehmend mineralischer und geradliniger, blieb dabei aber seinem cremig-angenehmen Charakter, der auch von perfekter Reife zeugt, treu. Ganz anders der Ried Gola 2012 vom Weingut Wohlmuth in Fresing bei Kitzeck, eine Cuvée aus Chardonnay, Pinot Gris und Pinot Blanc von uralten Rebstöcken. Der Wein wirkt im Duft noch recht verschlossen und vor allem sehr jugendlich.
Nach einigen Minuten entströmen dem Glas Aromen von Feuerstein, Quitte und gelben Äpfeln, stets unterlegt von einer fast salzigen Mineralik, die sich auch am Gaumen weiterzieht. Da zeigt der Wein, dass auch Burgunder ganz schön straff sein können, während im Abgang noch ein wenig die rassige Säure zwickt. Insgesamt jedenfalls ein großes Gewächs und der einzige Vorwurf, den ich mir wohl selbst machen muss, ist, dass ich ihn ziemlich sicher zu früh geöffnet habe.
Trotzdem machten uns die beiden Weine glücklich, denn jeder auf seine Art begleitete unsere Seeteufel-Lasagne geradezu perfekt und das war ja, wenn ich das einmal so salopp formulieren darf, letztlich der Zweck der Übung…
Malvasia, Tokai friulano & Co hätten hier natürlich auch gut gepasst, waren aber gerade nicht bei der Hand. Also war mein spontaner Gedanke: Sauvignon Blanc. Nicht zu kräftig, kein Holz, eine ganz klassische Geschichte sollte es zur Sepialazanje sein. Fündig wurde ich bei einem wahren Meister des Sauvignons – es gibt wohl keine Spiel- und Ausbauart dieser Rebsorte, die Walter Skoff nicht perfekt beherrscht. Der Sauvignon Blanc Südsteiermark 2016 vom Weingut Skoff Original erwies sich denn auch als guter Griff und vor allem sehr feiner Speisenbegleiter: Gar nicht laut in der Nase entwickelte er am Gaumen eine sehr typische Sorten-Aromatik nach schwarzen Ribiseln gestützt von einem lebendigen Spiel der reifen Säure, die dem Gericht eine angenehme Frische verlieh, was in Summe dazu führte, dass wir die vier bis fünf zubereiteten Portionen locker zu dritt aufgegessen haben.
Noch ist der Blick skeptisch, doch schnell wurde klar, dass der sicherheitshalber ebenfalls geöffnete Rotwein hier eindeutig das Nachsehen hätte. Dieses Gericht wird vom Riesling in der Sauce mitgeprägt und es erwies sich als goldrichtig, ihn auch dazu zu trinken. Beim Wein wollten wir natürlich im Weinviertel bleiben, sind aber in den äußersten Osten abgeschweift, wo das Weingut Minkowitsch zuverlässig jedes Jahr einen der besten Rieslinge des Weinviertels keltert. Der 2015er Rheinriesling „de Vite“ von der Ried Lange Lissen erwies sich denn auch als echtes Prachtexemplar an Harmonie und einladendem Trinkfluss. Mit wunderbarem Fruchtspiel im Duft zwischen gelben Äpfeln und dezenten exotischen Anklängen zeigte er sich auch am Gaumen als echter Sir: Mit strahlender Fruchtigkeit und perfekt integrierter, animierender Säure hatte er auch genügend Substanz um den kraftvollen Aromen des Esterházy Rostbratens auf Augenhöhe zu begegnen.
Es mag seiner ruhigen Art geschuldet sein, dass Thomas Kopfensteiner sich eher unauffällig ins Spitzenfeld der südburgenländischen und damit überhaupt der „Blaufränkisch-Winzer“ dieses Landes herangepirscht hat. Ich selbst koste Kopfensteiners Weine schon seit etlichen Jahren und für mich ist klar, dass man seinen Namen mittlerweile in einem Atemzug mit Reinhold Krutzler und Uwe Schiefer nennen muss, wenn es um die Qualität der Weine geht. Schick sind mittlerweile auch die Etiketten – Flaschen, zu denen man schon vom optischen Eindruck her gerne greift.
Zu den geschmorten Schweinsbackerln suchte ich einen Wein mit Struktur, der aber nicht zu mächtig ist – und wurde beim jugendlich-würzigen Eisenberg DAC 2015 (natürlich Blaufränkisch) fündig. Zu diesem rustikalen Gericht braucht es nicht den Top-Wein, wie etwa Saybritz, sondern einen animierenden Kompagnon mit feinem Gerbstoff und durchaus auch einer Portion Säure. Voraussetzungen, die dieser gute Tropfen, der übrigens von Minute zu Minute im Glas zugelegt hat, perfekt erfüllt. Genügend Kraft um der dichten Aromatik der Schweinsbackerln paroli bieten zu können aber auch kühle, erfrischende Würze und eben jene kleinen Widerhaken von Tannin und Säure, die für einen fröhlichen Trinkfluss sorgen. Kurzum: Ein charaktervoller, vom Terroir geprägter Wein, der unkompliziertes Trinkvergnügen auf hohem Niveau bietet.
Zu einer Suppe muss man nicht unbedingt noch etwas trinken, da man ja ohnehin schon Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei einer dichten, aromatischen Suppe wie einer Klachlsuppe kann man aber auch einmal eine Ausnahme machen, zumal gerade die Steiermark hier einen perfekten Weinbegleiter zu bieten hat: Den Welschriesling. Einer der besten und vielfach ausgezeichneten stammt vom Weinhof Platzer in Tieschen in der Südoststeiermark. Kühl, geradlinig mit feiner Würze und animierender Frucht ist der 2016er Klassik ein frisches Ausrufezeichen und zugleich ein Kontrapunkt zur heißen, dampfenden Suppe. Ein Wein, der eigentlich immer Spaß macht und natürlich genauso gut als Aperitif oder Begleiter zu einer guten Jause getrunken werden kann.
Zu einem herzhaften Gericht wie es „Tiroler Schlipfkrapfen nach Opas Art“ sind braucht es etwas Leichtfüßiges, dachte ich mir. Jung, mit nicht zuviel Alkohol aber einer erfrischenden Säure als Kontrapunkt zu Butter, Käse & Co. Da war der Grüne Veltliner Burgberg Federspiel 2016 vom Weingut Karl Lagler in Spitz genau der richtige Kandidat. Freilich erwies sich dieser Wein nicht etwa als junger, rescher Durstlöscher, sondern zeigte eine fein gewobene Mineralik und eine perfekt gereifte, geradezu milde Säure, was für die Ausgewogenheit dieses Jahrgangs spricht. Doch nicht nur in sich weist dieser Wein eine wohl abgestimmte Harmonie auf – auch mit den Schlipfkrafpen ergab sich eine friedliche, harmonische und absolut genussvolle Koexistenz.
Über die Frage des perfekten „Gänseweins“ habe ich lange nachgedacht, wobei der sprichwörtliche Gänsewein, also Wasser, natürlich nie zur Debatte stand. Der traditionell gern zitierte „Staubige“ war ebenfalls bald aus dem Rennen, weil erstens schwer zu bekommen und zweitens muss man aus heutiger Sicht wohl sagen, dass die Leute diesen im Spätherbst eben getrunken haben, weil nichts anderes da war und nicht etwa weil er ihnen so besonders gut geschmeckt hätte. Die Frage, ob weiß oder rot, ist schon schwieriger zu beantworten, wobei ich auf dem Standpunkt stehe, dass beides möglich ist. Hier sollte man aus seinen persönlichen Vorlieben keinen Hehl machen und einfach fröhlich drauflos bestellen oder aufmachen, was einem eben am besten schmeckt. Die ganz kräftigen, roten Tanninhämmer würde ich freilich ausschließen, denn die hauen die Gans gleich noch einmal tot, ebenso zu leichtgewichtige Weißweine, die wie ein Silberglöckchen am Abendhimmel ungehört verklingen.
Die Wahl fiel mit dem Leithaberg DAC 2016 Chardonnay vom Weingut Esterházy schließlich auf einen Wein, der jugendliche Leichtigkeit und Substanz verbindet. Durchaus frisch in der Anmutung, wenngleich aufgrund seiner Herkunft nicht auf der fruchtigen, sondern eher auf der würzigen Seite, zeigte er am Gaumen eine fokussierte Mineralik mit dezent salzigen Anklängen und entsprach so ganz dem Bild des spannungsgeladenen aber keineswegs vordergründigen Weintyps, der momentan zu Recht sehr en vogue ist. Der Wein fand bei der großen Gästeschar jedenfalls ungeteilte Zustimmung, so dass ich – des wissenschaftlichen Vergleiches wegen – auch noch seinen Vorgänger vom Jahrgang 2010, den Chardonnay von der Ried Lama, geöffnet habe; doch das ist wieder eine ganz andere Geschichte.
Einer Wein- oder Getränkeempfehlung geht immer eine Annäherung voraus, wobei im gegenständlichen Fall zwei fixe Parameter die Entscheidung erleichtert haben. Zu einem Rieslingbeuscherl kann man natürlich auch einen Grünen Veltliner oder Zweigelt trinken, wenn man will aber so ein trotziger Fundamental-Oppositionieller bin ich nicht. Also, ganz klar: Riesling. Und da wir beim Mittagessen sieben Personen und ein Vierterl vom Wein ja bereits mit dem Beuscherl mitschmurgelt, war das Gebinde der Wahl natürlich eine Magnum. Fündig wurden wir in Weißenkirchen in der Wachau, beim Weingut von Heidi und Roman Jäger, die mit dem Riesling Smaragd Steinriegl 2016 ein wahres Meisterstück abgeliefert haben.
Für mich in der Frühverkostung im Februar 2016, also noch nicht auf der Flasche, ganz klar ihr bester Wein des Jahrgangs, der bei diesem Mittagessen seine Topform erneut bestätigt. Charmant und einnehmend im Duft mit einer betörenden, leicht ins Exotische gehenden Fruchtfülle, unterlegt von einem zarten Süßehauch entwickelt er am Gaumen eine herrliche Fülle und wirft in verschwenderischer Frucht nur so um sich, wobei im Hintergrund eine straffe Mineralik für Struktur sorgt. Ein Wein, der jetzt schon schwerstens in seiner Existenz gefährdet ist, bei dem sich aber Zurückhaltung ebenso auszahlen würde. Für diese Flasche ist es jedenfalls zu spät und wir haben keinen Schluck bereut, denn die Kombination mit dem Beuschel gereichte beiden Beteiligten zur höchsten Ehre.
Die Rindsroulade blickt auf eine lange Wiener Küchengeschichte zurück. Sie richtete sich damals an ein weniger zahlungskräftiges Publikum und wurde aus …
Im Unteren Traisental gibt einige sehr gute Winzer und auch sehr gute Wirte, denn zu einem guten Wein darf ein gutes Essen nicht fehlen. Einer davon ist Michael Nährer, Wirt im Gasthaus Nährer in Rassing bei Kapelln an der Perschling. Wir fragten ihn um ein Grillrezept. Er schickte uns „Traisentaler Reh vom Holzkohlenrill mit Süßerdäpfelstampf, Jungzwiebel, Lavendel-Marillensauce und Pistazien“. Gleich vorweg: Wir haben einen sehr guten Griller, aber um dieses Rezept mit all seinen Komponenten just in time zu bewältigen, bräuchte es zwei Griller. Wir ziehen wieder einmal unseren Hut vor den Wirten und ihren Küchenmannschaften vor ihrem Nervenkostüm und ihrer täglichen Leistungsbereitschaft, denn wir haben vor lauter Kochstress und umgeben von unserem Gästen, die zu einer Grillage gehören, darauf vergessen, die Pistazien über die gegrillten Marillen zu streuen und das Joghurt und den geräucherten Paprika in den Erdäpfelstampf gemischt anstatt als Garnitur darüber zu geben. Mike, bitte verzeih uns!
Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses selbst nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.
Credits: Am Herd Elisabeth und Klaus Egle und hinter der Kamera noch einmal Elisabeth Egle.
In unserer Rezeptserie „Kochen wie der Wirt“ präsentieren wir in Kooperation mit der
Wirtschaftskammer Niederösterreich die besten Rezepte der niederösterreichischen Wirte.
Traisentaler Reh vom Holzkohlegrill mit Süßerdäpfelstampf, Jungzwiebel, Lavendel-Marillensauce & Pistazien
Rezept für 4 Personen
800 g Rehfilet oder Schale (in Streifen 4 cm ø)
Salz
1 TL Schwarzer Pfeffer
1 TL Wacholderbeeren
1 TL Piment
TL Koriander -> trocken anrösten, mörsern
1 EL Olivenöl
2 Zweige Rosmarin, 2 Zweige Thymian – > fein verhacken
Zugeputztes Fleisch in Schüssel mit Gewürzen und Öl vermengen. Auf allen Seiten anbraten über Flamme, dann ca. 6 – 10 Minuten passiv über Wasserwanne grillen, Kerntemperatur 58°C – in der Folie sechs Minuten rasten lassen, anrichten und mit der Sauce am Schluß verfeinern.
Süßerdäpfelstampf
1 kg Süßerdäpfel gewaschen
In AluFolie 1 ½ Stunden indirekt im Kugelgrill (ca. 200°C) garen
4 EL Olivenöl
4 EL Butter
2 EL Petersilie & 2 EL Basilikum geschnitten
4 EL Joghurt 10%
1 TL Paprikapulver geräuchert
Salz
Pfeffer
Die fertig gegarten Süßerdäpfel aufschneiden, ausschaben und mit Kräuter, Butter und Öl mit einer Gabel stampfen. Mit Joghurt und geräuchertem Paprikapulver garnieren.
Jungzwiebel gegrillt
12 Jungzwiebel ca. 1,5 vom ø
1 EL Olivenöl
Saft von 1 Zitrone
Waschen, zuputzen (Wurzeln und Außenblätter wegschneiden), indirekt 10 min grillen, auf Teller mit Olivenöl und Zitronensauft anrichten
Lavendel-Marillensauce und Pistazien
8 Stk. Marillen
Marillen waschen, halbieren -> auf Schnittfläche grillen bis diese Farbe bekommen
1 El Honig ( Lavendel) + Blüten
2 EL Marillen Saft
½ EL Marillenessig 5%
Alles heiß vermischen, 4 EL Pistazien hell rösten, zerstoßen und über die Marillen streuen zwecks der Knackigkeit beim Biss.
Getränketipp von Klaus Egle
Was trinkt man bei einer Grillerei? Na Bier natürlich! Fanden wir Männer. Die Damen sahen das ein wenig anders aber als erfahrener Grillmeister hat man für diesen Fall natürlich vorgesorgt. Und zwar nicht etwa mit mit… nein, ich schreibe das „P-Wort“ jetzt nicht aus, sondern mit heimischem Winzersekt vom Feinsten. Karl Steininger aus Langenlois hat in Sachen Sekt sein eigenes Konzept und so erfährt man als Geniesser, von welcher Rebsorte und welchem Jahrgang die prickelnde Köstlichkeit ist. Wir genossen Grünen-Veltliner-Sekt 2014, natürlich flaschenvergoren und handgerüttelt und, man kann sagen, was man will: Das merkt man auch! Feinstes Mosseux, zarte Frucht, trotz kraftvoller 13,5 Prozent Alkohol ein fas filigraner Auftritt am Gaumen – ein toller Auftakt. Dann fand ich es zumindest für die Weißwein-Fraktion nur stimmig, einen Traisentaler Weißwein zu öffnen. Der Riesling 2016 mit dem schönen Riedennamen „Marienruh“ von Rudi Hofmann aus Oberndorf bei Traismauer erwies sich denn auch als guter Griff: Im Duft mit einer feinen Steinobstnote (zu den Marillen!) kühl und erfrischend an diesem warmen Sommerabend, präsentiert er sich am Gaumen samtig und saftig, mit einer ausgesprochen angenehmen Säure und bereits toller Harmonie. Geht die Sache gemütlich an, bleibt aber dann lange und eindrucksvoll präsent. Tja, auf die Nachbarn ist eben Verlass!
Die Marille hat jetzt im Wirtshaus ihren großen Auftritt. Da machen wir auch gerne mit. Der Tipp zur „Marillenmarmelade mit Estragon“ kommt von Markus Bsteh vom Gasthof und Gästehaus Bsteh in Wulzeshofen im Weinviertel. Er arbeitet gerne mit Kräutern und hat uns diesmal Estragon ans Herz gelegt. Neugierig wie wir sind haben wir diese Idee sofort ausprobiert. Wir wünschen euch viel Spaß mit unserem Rezept aus dem Special „Einkochen wie der Wirt“.
Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses selbst nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.
Credits: Am Herd Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle und hinter der Kamera Wirtshausführer-Herausgeberin Elisabeth Egle.
In unserer Rezeptserie „Kochen wie der Wirt“ präsentieren wir in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Niederösterreich Gastronomie die besten Rezepte der niederösterreichischen Wirte.
Fruchtige Marillenmarmelade mit Estragon
3kg Marillen mit Kern
2 Packungen Gelierzucker 3:1
Frischer Estragon
Sauber ausgewaschene Gläser und Deckel
Zubereitung
Die Marillen waschen, abtropfen, Kerne herauslösen und in kleine Stücke schneiden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, die Menge zu teilen, damit die Marmelade im Topf schneller geliert. Also 1,5 Kilo Marillen, dazu eine Packung Gelierzucker 3:1 und ein Schuß Wasser dazu, damit die Marillen nicht anbrennen bevor die Marmelade zu kochen beginnt. Unter viel Rühren zum Kochen bringen. Die Marmelade soll einmal 4 bis 5 Minuten sprudelnd kochen. Den sich bildenden Schaum abschöpfen. Die Gelierprobe hilft bei der Entscheidung, ob die Marmelade fertig ist.
Den frischen Estragon fein schneiden und nach Geschmack ganz zum Schluß in die kochende Marmelade einstreuen.
Die Marmelade in die heiß ausgespülten Gläser füllen, Deckel zu und genießen.
Unser Tipp zur Marmeladenkonsistenz:
Darüber scheiden sich ja gerne die Geister. Wer sie fein haben will, der verwendet einen Pürierstab. Wir haben gerne Stücke in der Marmelade, verwenden kurz einen Pürierstab und zerquetschen dann die restlichen Stücke mit einem Kartoffelstampfer, aber auch hier wieder nicht alle.
Wir haben den längsten Tag des Jahres genutzt um eine Erdbeermarmelade für die kältesten Tage im Jahr zu einzukochen. Der Tipp zur „Erdbeermarmelade mit Ingwer“ kommt von Markus Bsteh vom Gasthof und Gästehaus Bsteh in Wulzeshofen im Weinviertel. „Ich liebe Erdbeeren im Sommer, sie sind sehr erfrischend, und im Winter mit Ingwer schön wärmend“, sagt der Einkochprofi. Da hat er absolut Recht, wie eine erste Verkostung des fertigen Werkes ergab. Wir wünschen euch viel Spaß mit unserem Rezept aus dem Special „Einkochen wie der Wirt“.
Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses selbst nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.
Credits: Am Herd und hinter der Kamera Wirtshausführer-Herausgeberin Elisabeth Egle.
Erdbeermarmelade mit Ingwer
3 Kilo Erdbeeren 2 Packungen Gelierzucker 3:1 1 Stk. Ingwer 1 Teelöffel Zitronensäure, damit die Erdbeeren im Glas die Farbe behalten Sauber ausgewaschene Gläser und Deckel
Zubereitung
Die Erdbeeren ganz kurz waschen, abtropfen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es besser ist, die Menge zu teilen, damit die Marmelade im Topf schneller geliert. Also 1,5 Kilo Erdbeeren und dazu eine Packung Gelierzucker 3:1 und ein Schuß Wasser dazu, damit die Erdbeeren nicht anbrennen bevor die Marmelade zu kochen beginnt. Unter viel Rühren zum Kochen bringen. Die Marmelade soll 4 bis 5 Minuten sprudelnd kochen. Den sich bildenden Schaum abschöpfen. Die Gelierprobe hilft bei der Entscheidung, ob die Marmelade fertig ist.
Den fein geriebenen Ingwer erst am Schluß dazugeben, wenn die Marmelade zum Einfüllen in die Gläser bereit ist. So bleibt das Aroma erhalten. Die sauberen Gläser mit kochend heißem Wasser ausspülen, sofort die Marmelade hineinfüllen und verschließen. Unsere Gläser machen keinen Kopfstand, sonst verpickt die Marmelade die Deckelinnenseite. Unser Tipp: Es gibt beim Ingwer keine Messangabe. Jeder muss für sich seine Dosierung finden. Lieber erst einmal mit wenig anfangen und immer wieder abschmecken, bis die richtige Dosis erreicht ist. Wir empfehlen: Weniger ist mehr. Unsere Marmelade: Perfekte Konsistenz, schöner Glanz und schmeckt besonders erfrischend.
Wenn ein Zillertaler Koch ins Waldviertel kommt, dann muss er sich natürlich auch mit der kulinarischen Topografie der Region auseinandersetzen, in der der Mohn ein unverrückbarer Fixpunkt ist. So erging es auch Günther Scheuerer, seit vielen Jahren Küchenchef und kongenialer Partner der Wirtsleute Monika und Josef Hag vom Stadtwirtshaus Hopferl in Gmünd im nördlichsten Waldviertel. Darum darf in seinem Rezept natürlich der Weißmohn nicht fehlen: Das Weißmohn-Soufflée.
Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses selbst nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.
Credits: Am Herd und hinter der Kamera Wirtshausführer-Herausgeberin Elisabeth Egle in der Küche von Gastgeberin Irene Bernhard, die für uns das herrliche Kirschkompott gemacht hat.
In unserer Rezeptserie „Kochen wie der Wirt“ präsentieren wir in Kooperation mit der
Wirtschaftskammer Niederösterreich die besten Rezepte der niederösterreichischen Wirte.
Weißmohn-Soufflée
Rezept für 12 Portionen
Zutaten
1/4kg Butter
18dag Kristallzucker
8 Eier (frisch von Irene’s seltenen Hühnern)
20dag geriebene Mandeln
15dag Brösel
7dag glattes Mehl
3 Esslöffel geriebener Weißmohn
Prise Salz
Aromen: Vanillezucker, Zitronen- und Orangenzeste
Zubereitung Weißmohn-Soufflée
Zimmerwarme Butter mit der Hälfte des Kristallzuckers schaumig schlagen, nach und nach die Eidotter hinzugeben, dann die Mandeln, Brösel, den Mohn und die Aromen dazugeben. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker und einer Prise Salz steif schlagen und unter die Butter-Mandel-Brösel-Mohnmischung heben. Zum Schluß das Mehl unterheben.
Dariolformen mit Trennfett oder Butter gut einfetten, Formen zu 2/3 mit der Masse füllen, ins Wasserbad stellen und bei niedriger Temperatur, 170 Grad Ober- und Unterhitze im Backofen, zugedeckt (z.B. mit Klarsichtsfolie) ca. 25 Minuten pochieren.
Wasserbadtemperatur ca. 90 C
Faszinierend, Wirtshausführer-Herausgeberin Elisabeth Egle überlegt den Kauf einer Rührteigmaschine.
Jetzt kommt nur mehr der Eischnee hinein.
Servieren
Auf einen Teller stürzen und dazu Kompott mit viel Saft oder Weinschaum, wie es im Stadtwirtshaus Hopferl gemacht wird, reichen.
Unser Tipp
Das Weißmohn-Soufflée ist eine Nachspeise für alle Jahreszeiten, denn das Dazu ist beliebig abwandelbar. Weil der Himmel gerade voller Kirschen hängt, haben wir ein Kirschkompott mit Amaretto mit ganz viel Saft dazu gereicht – das schmeckt.
Getränketipp von Klaus Egle
Gut, Süßwein zu Süßem, das haben wir ja bereits hinreichend abgehandelt, ist meistens nicht die erste Wahl. Überhaupt, wenn dazu Früchte gereicht werden, wie in diesem Fall ein köstlich erfrischendes Kirschkompott. Da aber unsere Gastgeberin etwas ganz Besonderes aus eigener Produktion auf Lager hatte, beschlossen wir, einmal ganz neue Wege zu gehen. Und mischten etwas von ihrem hausgemachten Rosenblütensirup mit Sekt. Dafür würde auch ein guter Prosecco reichen, aber – man gönnt sich ja sonst nichts – wenn natürlich ein hochfeiner Winzersekt von Karl Alphart aus Traiskirchen im Kühlschrank steht, dann gilt wieder einmal die alte Regel: Das Besssere ist der Feind des Guten! Und so ergab sich aus der Kombination dieses edlen, in der Flasche gereiften 2014er Jahrgangssekt aus Pinot noir und Chardonnay und dem Rosenblütensirup ein Getränk das nicht nur im Duft betört, sondern ebenso Finesse und Klasse zeigt. Und zum Weißmohn-Soufflée ein erfrischender und animierender Begleiter war. Wie heißt es so schön: Wir leiden auf hohem Niveau!
Jung, cool, köstlich! Die Familie Grossauer eröffnete gegenüber ihrem Steakrestaurant El Gaucho in der Grazer Landhausgasse ein maritimes Pendant: das …
Der Weissenseerhof ist ein Platz zum Wohlfühlen. Der Weissensee ist herrlich untouristisch und packt im Herbst eine besonders bunte Farbpalette aus.
Viele Kräuter und Gemüse zieht Florian Klinger im Hotelgarten und beweist im Bio-Vital-Hotel Weissenseerhof am Weissensee, dass Gesund nicht langweilig schmecken muss. Produkte aus nächster Nähe werden bei ihm zu Kreativgerichten mit feiner Klinge. Auf Unverträglichkeiten reagiert der Küchenchef nicht allergisch, jeder Gang wird an den Gast angepasst.
Florian Klinger verfolgt das Farm-to-Table Prinzip – frische und reife Zutaten direkt aus der Natur auf den Tisch. Der diplomierte Diätkoch kreiert Gerichte wie Weissenseerhof Tranchen vom Milchkalbs-Rücken mit Estragon und Sauce Hollandaise.Fische kommen aus dem Weissensee, Fleisch von benachbarten Bio-Höfen, Gemüse, Obst und wie hier die Eierschwammerln aus Kärnten.
Zeit für einen Ölwechsel. Florian Klinger stellt seine eigene Öllinie her. Die Eleon-Bio-Öle können zum Kochen oder Verfeinern verwendet werden, etwa Arganöl, Leindotter- oder Borretschsamenöl.
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016 IM BILD v.l.n.r.: Renate Wagner-Wittula, Wirtshausführer, „Wirtshausführer Wirt 2017″ Alexander Struth, Blaue Quelle in Tirol, Elisabeth Egle, Wirtshausführer, Gaby Struth, Blaue Quelle, „Wirtshausführer Winzer 2017″ Toni Hartl, Leithaberg, Stefan Bletzacher, Römerquelle und Klaus Egle, Wirtshausführer.
Wirtshausführer 2017 Präsentation: Im Wirtshaus isst man jetzt vegan
18. aktualisierte Ausgabe, ganz neu dabei sind 341 Lokale mit veganem Speisenangebot, 125 neu entdeckte Lokale, 1.000 von erfahrenen Kulinarikredakteuren handverlesene Wirtshäuser in Österreich, weitere 200 im Raum Adria, Friaul, Istrien, Slowenien und Südtirol, 300 beste Winzer, bereits 552 gluten- und laktosefreie Essenstipps, 303 Lokale mit Produktion vom Lebensmitteln im Haus und eine große Österreichkarte: Mit dieser umfangreichen Statistik stellte sich der neu aktualisierte Wirtshausführer Österreich 2017, vormals „Wo isst Österreich?“, am Dienstag, 13. September im Rahmen eines außergewöhnlichen Events im Gasthaus Blaue Quelle im Tiroler Erl vor. Unter den über 100 erschienen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Gastronomie und Tourismus waren auch der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und der Geschäftsführer der Tirol Werbung, Josef G. Margreiter, mit dabei.
Gleichzeitig vergab der Wirtshausführer die begehrten Auszeichnungen „Wirtshausführer Wirt 2017″, „Wirtshausführer Winzer 2017“, „Wirtshausführer Weinmensch 2017″, „Wirtshausführer Produzent 2017″, die „Wirtshausführer Weinwirte 2017“ und die „Wirtshausführer Aufsteiger 2017″ vergeben. Als Jury fungieren die Wirtshausführer Kulinarikredakteure gemeinsam mit den Herausgebern.
Vegan essen im Wirtshaus zieht junge Gäste an
Wie schon oft in seiner Geschichte zeigt sich, dass das Wirtshaus offen für kulinarische Strömungen ist und sich als Schmelztiegel der unterschiedlichen Trends und Ideen bewährt. Da geht die neue Fleischeslust mit Burger, Steak, Griller und Smoker ganz ungeniert Hand in Hand mit der trendigen veganen Küche – beides im übrigen Stilrichtungen, die nicht zuletzt vor allem junge Gäste ansprechen. „Ein weiteres Indiz dafür, dass es dem Wirtshaus durch mutige und innovative Wirte gelingt, auch eine junge, neugierige und abenteuerlustige Klientel anzusprechen“, freuen sich Renate Wagner-Wittula, Elisabeth und Klaus Egle, Herausgeber Wirthausführer Österreich, über diese positive Entwicklung aus Marketingsicht. „Es sind dies bewusste Esser, die wissen wollen, was sie auf dem Teller haben, wo die Grundprodukte herkommen und wie sie gemacht wurden. Sie definieren sich immer stärker über Ernährung und wollen das Essen wieder verstehen. Essen wird zum Erlebnis, das man teilen will, Stichwort: Sharing.“
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Die Österreich-Preisträger
Wirtshausführer Wirt 2017 unterstützt von Römerquelle: Gasthaus Blaue Quelle, Erl, Tirol
Wirtshausführer Winzer 2017 unterstützt von Römerquelle: Toni Hartl, Leithaberg, Burgenland Wirtshausführer Weinmensch 2017 unterstützt von Zalto Glas: Dompfarrer Dechant Toni Faber, Wien
Wirtshausführer Produzent 2017 unterstützt von AMA: Biokäserei St. Leonhardt, Oberösterreich
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer Weinwirte 2017 unterstützt von Österreich Wein Marketing:
Wien: Strebersdorferhof, 1210 Wien
Burgenland: Zur Traube, Neckenmarkt
Kärnten: Der Tschebull, Egg am Faaker See
Niederösterreich: Das Wolf, Langenlebarn
Oberösterreich: Schloss Herbersteins Brasserie, Linz
Salzburg: Iglhauser, Mattsee
Steiermark: Metzgerwirt, Bad Radkersburg
Tirol: Sigwart’s Tiroler Weinstuben, Brixlegg
Vorarlberg: ’s Achtele, Lech am Arlberg
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer Aufsteiger 2017 unterstützt von METRO: Wien: Pichlmaiers zum Herkner, 1170 Wien
Burgenland: Wachter-Wieslers Ratschen, Deutsch-Schützen
Kärnten: Bärenwirt, Hermagor
Niederösterreich: Auszeit bei Kurt Hölzl, Gastern
Oberösterreich: Göttfried, Linz
Salzburg: Stratmann, Salzburg
Steiermark: T.O.M. R – Pfarrhof, Sankt Andrä
Tirol: Kundler Klamm, Kundl
Vorarlberg: Fuxbau, Stuben am Arlberg
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Über den Wirtshausführer 2017 18. aktualisierte Ausgabe / Handverlesen über 1.000 Lokale von erfahrenen Kulinarikredakteuren in Österreich / 200 Lokale im Raum Adria und in Friaul, Istrien, Slowenien und Südtirol / 300 beste Winzer / 125 neue Lokale / 552 x laktose- und glutenfrei essen / Große Österreichkarte / „1.000 Wirte“-App für Gratis-Download.
Wirtshausführer Österreich 2017 von Renate Wagner?Wittula und Klaus Egle, Herausgeber Renate Wager-Wittula, Elisabeth Egle, Klaus Egle, 616 Seiten, Maße 13,5 x 23,0 cm, Klappenbroschüre, Preis 24,90 EUR, ISBN 978?3?9503606-4-6, Verkauf im Buchhandel und als App, erschienen im Verlag Gourmedia.
Als „Aufsteiger des Jahres“ zeichnen wir besonders innovative und erfolgreiche Wirte aus, die heuer oder im Vorjahr in den „Wirtshausführer Österreich“ aufgenommen wurden oder eine deutlich ansteigende „Formkurve“ erkennen lassen.
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