Wirtshausführer Österreich 2027: Echt gut essen – Echt gut trinken

„Wirtshausführer Wirt 2027“ ist die Familie Moigg vom Herrnhaus in Brixlegg
„Wirtshausführer Winzer 2027“ ist Mathias Hirtzberger von der Weinhofmeisterei Hirtzberger in Wösendorf in der Wachau
„Wirtshausführer Weinmensch 2027“ ist Josef Pröll
Wirtshausführer 2027: Echt gut essen – echt gut trinken / 50 Lokale sind neu dabei
Wien, 3.11.2026 Wirtshäuser werden in der Stadt und noch viel mehr auf dem Land zunehmend zu Raritäten, echt gute Wirtshäuser geradezu zu Juwelen. Der Wirtshausführer weist dem Gast seit fast drei Jahrzehnten den Weg dorthin. „In den vergangenen Jahren haben wir dabei stark den Fokus auf regionale Herkunft und biologische Erzeugung gelegt“, so Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle, „jetzt richten wir das Augenmerk noch mehr auf den Kern dessen, was für uns ein Wirtshaus ausmacht: Echt gut essen und echt gut trinken.“ Das umschließt eine ehrliche, handwerkliche Küche mit frischen Produkten aus der Region und, wo immer möglich, mit Zutaten aus biologischer Landwirtschaft. Ergänzt wird sie durch ein Getränkeangebot, das die ganze Vielfalt der heimischen Biere und Weine, aber auch wohlschmeckende, alkoholfreie Alternativen wie Sparkling Tea oder hausgemachte Limonaden miteinschließt. „Außerdem gehört für uns zum echt gut Wirten unverzichtbar die herzliche Gastfreundschaft, die entscheidend dafür ist, dass man sich als Gast im Wirtshaus rundum wohlfühlt“, ergänzt Gastro-Profi Klaus Egle.
Auf der anderen Seite zählt heute für die Wirtsleute ein Leben außerhalb der Wirtsstube zu den wichtigsten Wohlfühlfaktoren. Ein Wirtshaussterben sieht der Herausgeber im Zusammenhang mit dieser Entwicklung nicht, sondern eine neue „Wirt-Life-Balance“: „Die Zeiten, als der Wirt oder die Wirtin kein Wohnzimmer brauchten, weil die Wirtsstube ihr Wohnzimmer war, neigen sich dem Ende zu.“ Junge Gastronomen und Gastronominnen beanspruchen zunehmend ein Privatleben, und das prägt ihre Betriebskonzepte. Am Land schließen viele Küchen schon am frühen Abend, in der Stadt auch immer wieder zu Mittag, und mancherorts kommt ein zusätzlicher Ruhetag dazu – als Antwort auf die Personalnot oder darauf, dass weniger Menschen essen gehen. Das Wirtshaus stirbt somit keineswegs, es ist eben nur nicht mehr rund um die Uhr verfügbar. Zugleich entstehen viele neue, innovative Ideen und Projekte, mit denen junge wie erfahrene Wirtsleute wieder mehr Menschen ins Wirtshaus holen können. „Wer sich verändert, gibt nicht auf, sondern bleibt mit Leidenschaft und Realismus im Geschäft. Das zeigt uns die Erfahrung aus drei Wirtshausführer-Dekaden“, so Klaus Egle.
„Wer sich verändert, gibt nicht auf, sondern bleibt mit Leidenschaft und Realismus im Geschäft!“
Klaus Egle, Wirtshausführer Herausgeber





Wein mit Egle: Tiefe Wurzeln zahlen sich aus
Im neuen Weinguide „Wein mit Egle“, der gemeinsam mit dem Wirtshausführer erscheint, blickt Klaus Egle auf vier goldene Jahrzehnte der Weinbranche zurück, in denen der österreichische Wein vom „weiß, rot oder g’spritzt“ zum Trendthema wurde und so mancher Winzer zum Popstar. Nun sinkt weltweit der Weinkonsum, und die Klimaerwärmung stellt den Weinbau vor ganz neue Herausforderungen. „Wer seinen Betrieb mit kaufmännischer Sorgfalt führt, übersteht auch eine längere Durststrecke – so wie ein tief wurzelnder Rebstock eine Trockenperiode“, so Egle. Reagieren muss man trotzdem, rasch und besonnen, denn ‚weiter wie bisher’, das wird es mit Sicherheit nicht spielen.“
Vom Wirtshausführer ausgezeichnet
Der Wirtshausführer 2027 vergab die begehrten Auszeichnungen „Wirtshausführer Wirt 2027“, „Wirtshausführer Winzer 2027“ und „Wirtshausführer Weinmensch 2027“. Als Jury fungierten die Wirtshausführer Kulinarikredakteure gemeinsam mit den Herausgebern.
Wirtshausführer Wirt 2027: Herrnhaus in Brixlegg

Seit mehr als 600 Jahren ist das Herrnhaus ein Fixpunkt in Brixlegg, seit 1930 führt es die Familie Moigg. Küchenmeister Lukas Moigg hat schon als Kind seinem Vater Christian in die Kochtöpfe geschaut. Heute macht er aus hervorragenden Zutaten regionaler Produzenten, Kräutern aus dem Garten und Wild aus der eigenen Jagd eine kreative, innovative Regionalküche. Sein Bruder Maximilian, Diplomsommelier, hat dazu aus mehr als 200 Positionen stets den passenden Wein parat. Rundum mit Rat und Tat unterstützt werden die beiden von Seniorchefin Sandra Moigg, dem guten Geist im Haus und in ihrem geliebten Naturgarten. Herzlicher, familiärer Service und gemütliche Zimmer in alten Mauern tun ihr Übriges, damit man hier auch gerne länger verweilt.
Wirtshausführer Winzer 2027: Weinhofmeisterei Mathias Hirtzberger, Wösendorf

Mit dem Jahrgang 2014 hat Mathias Hirtzberger, Sohn von Irmgard und Franz Hirtzberger, seine ersten Weine im elterlichen Weingut vinifiziert. Fünf Jahre später gründete er in Wösendorf seine eigene „Weinhofmeisterei Hirtzberger“ und ist seither, professionell unterstützt von seiner Frau Hanna, zu einem der Top-Winzer des Landes avanciert. Dabei hat er rasch seinen ganz persönlichen Weinstil gefunden. In Zeiten der Klimaerwärmung verzichtet er konsequent auf Botrytistrauben und setzt auf Spontanvergärung und längere Maischestandzeiten. Das Ergebnis sind vielschichtige Weine mit Tiefgang aber gleichzeitig voller Leichtigkeit und animierendem Trinkgenuss – so geht moderner Wachauer Weinstil heute.
Wirtshausführer Weinmensch 2027 unterstützt von Zalto Glas: Josef Pröll

Dem ehemaligen Spitzenpolitiker und nunmehrigen Manager und Präsidenten des Österreichischen Fußballbundes Josef Pröll wäre der Weinbau als ältestem Sohn einer Weinviertler Winzerfamilie eigentlich in die Wiege gelegt gewesen. Das erfolgreiche Weingut in Radlbrunn übernahm dann aber sein jüngerer Bruder Andreas. Dem Wein ist der bekennende Genießer dennoch eng verbunden geblieben. Fasziniert von dessen Vielfalt, verkostete er sich quer durch Österreichs Weinbaugebiete, wobei der Grüne Veltliner als Wein seiner Kindheit stets im Fokus blieb. Zum Riesling fand er erst über Deutschland und entdeckte dadurch die Qualität der Rieslinge aus Wachau, Kremstal und Kamptal. Großes Potenzial sieht er auch in den heimischen Rotweinen, nicht zuletzt dank Neffe Maximilian, 2026 Landessieger mit einer Zweigelt Reserve. Und selbst in der VIP-Lounge des Praterstadions legt er Wert auf gute Weine: „Da schaue ich persönlich drauf!“





Wirtshausführer Weinwirte 2027
Unterstützt von Österreich Wein Marketing:
Besondere Leistungen auf dem Gebiet der Verbindung von Wirtshaus- und Weinkultur
Wien: Stern, 1110 Wien
Burgenland: Heimlichwirt, Gols
Kärnten: Alte Point, Arriach
Niederösterreich: Wachauerstube Loiben, Dürnstein
Oberösterreich: Schmiede, Pfaffing
Salzburg: Paradoxon, Salzburg
Steiermark: Johanns Living, Bruck an der Mur
Tirol: Mocking – das Wirtshaus, Kitzbühel
Vorarlberg: Wirtschaft zum Schützenhaus, Feldkirch
Wirtshausführer Aufsteiger 2027
Unterstützt von METRO Österreich:
Besonders innovative und erfolgreiche Wirte, die neu eröffnet haben oder mit einer deutlichen, qualitativen Verbesserung überrascht haben
Wien Zum Bretschneider, 1120 Wien
Burgenland: Fandl, Strem
Kärnten: Wirtshaus im Neusacherhof, Weißensee
Niederösterreich: Mährische Botschaft im Weinschlössl, Retz
Oberösterreich: Die Huberei, Linz
Salzburg: Goldader, Tamsweg
Steiermark: Broadmoar, St. Josef
Tirol: Linde, Stumm im Zillertal
Vorarlberg: Sarah kocht, Egg
Über den Wirtshausführer Österreich 2027:

Jetzt im Buchhandel
29. aktualisierte Ausgabe/Ausgewählte Empfehlungen von erfahrenen Kulinarikredakteur:innen/500 empfehlenswerte „echt gute“ Lokale in Österreich, an der Adria und in Friaul, Istrien, Slowenien und Südtirol/100 nachhaltige oder biozertifizierte Winzer und ihre Weine, verkostet und beschrieben von Klaus Egle/50 neue Lokale/400 x Schlafen beim Wirt & Winzer/Attraktive Suchkriterien/Große Österreichkarte
Den Wirtshausführer Österreich 2027 mit der ISBN: 978-3-9505258-4-7 gibt es im Buchhandel zum Preis von EURO 29,- und online unter www.wirtshausfuehrer.at mit direkter App-Umwandlung.
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Foto-Credit: GOURmedia/APA-Fotoservice/Jan Hetfleisch
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