Kochen wie der Wirt: Brennnesselspinat, Schaftopfen & Huchen & Riesling von Weingut Loimer

Brennesselspinat, Schaftopfen & Huchen – ein super Frühlingsrezept, das wir ganz im Sinne des Rezept-Gebers Josef Floh vom Gasthof Floh in Langenlebarn, auch größtenteils mit lokalen Produkten bestreiten konnten. Schließlich hat Floh schon sehr früh seinen berühmten „Radius 66″ für die Beschaffung der Produkte für seine Küche abgesteckt und war damit seiner Zeit um ein paar Jährchen voraus. Da hatten wir also das Glück, dass der ausgezeichnete Fischzüchter Haimel in Traismauer auch den raren Huchen anbietet: Eine wahre Delikatesse und für uns der wohl feinste Süßwasserfisch.

Die Brennnesseln „ernteten“ wir im eigenen Garten und auch Schaftopfen ist mittlerweile in gut sortierten Geschäften erhältlich. Das Ergebnis war ein frühlingshaft leichtes Gericht, das gleichwohl mit außergewöhnlichen Aromen aufwartete: Der Brennesselspinat etwa ist so köstlich geschmacksintensiv, dass wohl nur die etwas mühsame Gewinnung den „normalen“ Spinat vor der Verbannung aus unserer Küche retten wird. Besonders gefallen hat uns aber die Kombination der drei Hauptkomponenten Fisch – Brennesselspinat – Schaftopfen; und ein paar heurige Erdäpfel haben wir uns als Beilage dazu auch noch gegönnt.

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses 1:1 nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und hinter der Kamera Elisabeth Egle.

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Zutaten

  • 1 Stk. Zwiebel
  • 100 ml Gemüsfond ( aus den Schalen von Karotten, Sellerie, Gelben Rüben gekocht)
  • 40 ml Schlagobers
  • 80 g Schaftopfen
  • 200 g Huchenfilet
  • Bergkernsalz
  • Mühle samt Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Rapsöl
  • Traubenkernöl
  • 1 Stk, gekochter Erdäpfel
  • 300 g frische Brennesselblätter
Nicht vergessen: Die kleinen Gräten sauber aus dem Filet zupfen, damit den Gästen ungetrübter Fischgenuss zuteil wird!

Zubereitung

Den Zwiebel in grobe Stücke schneiden und in Rapsöl anschwitzen, Erdäpfel hinzufügen mit Gemüsefond aufgiessen und weich kochen.

Brennesselblätter in Salzwasser blanchieren, kalt abschrecken, ausdrücken und mit dem Obers zum Spinatansatz hinzufügen. Mit Bergkernsalz, frisch geriebener Muskatnuss und Mühlenpfeffer würzen. Im Mixbecher fein pürieren.

Das Huchenfilet in Rapsöl kurz anbraten und zusammen mit kleinen Stücken vom Schaftopfen samt dem Brennesselspinat anrichten.

Mit Blüten und Traubenkernöl vollenden.

Tipp: Sie können natürlich auch Malabarspinat oder eine andere Spinatsorte verwenden, ebenso lassen sich verschiedene Fische dafür optional einsetzen.

Getränketipp von Klaus Egle: Riesling Steinmassl 2015 von Fred Loimer

Zum König der Fische den König der Weine. So habe ich mir das überlegt – und also konnte die Wahl nur auf den Riesling fallen. Dabei aber durchaus kräftig, da es die Geschmacksattacken des Brennesselspinats und des Schaftopfens zu parieren gilt. Steinmassl ist eine der großen Langenloiser Lagen, warm und von viel Sonne verwöhnt, mit kristallinem Untergrund aber genug Verwitterungsboden-Auflage um Weine voll Saft und Kraft zu bringen. Fred Loimer keltert hier einen seiner besten Weine und lässt seinem Riesling Steinmassl viel Zeit und Liebe angedeihen, bis er auf den Markt darf. Zur Hälfte im Stahl und zur Hälfte im großen Holzfass ausgebaut, entsteht so ein Wein voll großzügiger Frucht, mit viel Volumen aber auch Struktur. Der 2015er mundete uns in seiner ersten Reifephase vorzüglich, startete in der Nase mit exotischem, von zarter Süße unterlegtem Fruchtkörbchen und blähte die Gaumensegel mit seinem opulenten aber keineswegs breiten Auftritt am Gaumen. Ein Wein, den man auch einfach für sich genießen kann, der uns aber zu Josef Flohs Huchen-Gericht uneingeschränkte Trinkfreude bereitet hat.

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Gasthof Floh

Weingut Loimer

Grillen wie der Wirt: Tomahawk-Steak mit Kaffee-Chili-Kruste

Tomahawk-Steak – klingt super! Aber mal ganz ehrlich: Noch vor ein paar Jahren haben wir diesen speziellen Steak-Zuschnitt aus dem hinteren Teil des Rinderrückens alle gar nicht gekannt. Dabei ist das beeindruckende Stück mit dem archaischen Namen eines der schönsten und besten Fleischteile überhaupt, ganz besonders, wenn es ums Grillen geht. Wenn es dann noch so daherkommt, wie von den Fleischermeistern unseres Partners Radatz zugeschnitten – ein Rostbraten am langen Rückenknochen, rund 1,3 Kilo schwer und im wahrsten Sinne des Wortes faustdick, dann gehen Herz und Gaumen jedes Genießers schon auf, noch ehe das Steak überhaupt auf dem Griller liegt.

So ein edles Teil, das in unserem Fall 21 Tage am Knochen reifen durfte, verlangt geradezu nach einem speziellen Rezept. Das haben wir von Küchenchef Peter Heneis vom Wirtshaus im Wein-gut Hutter in Krems bekommen, der das Fleisch mit einer speziellen Würzmischung aus gemahlenen Kaffeebohnen und Chili einmassiert. Da waren wir anfangs etwas skeptisch und weil wir gleich zwei Tomahawks hatten, bereiteten wir zum Vergleich eines davon ganz klassisch zu. Doch am Ende waren sich alle begeisterten Esserinnen und Esser einig: Die Kaffee-Variante von Peter Heneis war eindeutig spannender und bereitete noch mehr Genuss.

Grillen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses 1:1 nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und hinter der Kamera Elisabeth Egle

 

Diese Folge unseres Foodblogs entstand in Kooperation mit Radatz – dem Wiener Fleischhauer.

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Tomahawk-Steak mit Kaffee-Chili-Kruste

Zutaten für 4 Personen

Tomahawk-Steaks

  • 4 Tomahawk-Steak, je gut 200 g schwer & 2,5 cm dick (in unserem Fall waren es zwei Steaks à ca. 1,3 Kilo,was die Grilldauer entsprechend verlängert)
  • Olivenöl

Für die Würzmischung

  • 2 TL Kreuzkümmel , geröstet
  • 2 EL dunkel geröstete Kaffeebohnen
  • 1 EL Chilipulver
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Marillen-Paradeiser-Salsa

  • 8 große fleischige Paradeiser ( am besten Ochsenherz )
  • 4 Zwiebeln
  • 5 Stück Wachauer Marillen
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • frischer Basilikum
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Schuss Paradeiseressig

Zubereitung

Das Marinieren

  1. Für die Würzmischung, Kreuzkümmel & Kaffebohnen in einer Gewürzmühle fein mahlen (Kaffeemühle), dann in eine Schüssel geben. Die restlichen Zutaten daruntermischen.
  2. Die Steaks dünn mit ÖL bestreichen & die Würzmischung gut in das Fleisch einmassieren. Die Steaks abdecken & vor dem Grillen 20-30 min., Zimmertemperatur annehmen lassen. Den Grill für direkte starke Hitze vorbereiten.
  3. Den Grillrost mit der Bürste reinigen. Die Steaks über direkter starker Hitze bei geschlossenem Deckel bis zum gewünschten Gargrad grillen (ca. 6 min). Einmal wenden. (Wenn sich die Flammen bilden, die Steaks vorübergehend über indirekte starke Hitze ziehen.) Vom Grill nehmen und 3-5 min., ruhen lassen.

Marillen-Paradeiser-Salsa

Den Strunk der Tomaten entfernen und das Fleisch mit den Kernen in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch  fein würfeln.

In einer Pfanne das Olivenöl auslassen und die Zwiebeln & Knoblauchwürfel darin andünsten, Tomatenmark dazugeben & restliche Zutaten dazugeben & ca. 15. Min leicht köcheln lassen.

Kurz vor dem Servieren Paradeiseressig und frischen Basilikum dazu geben.

Anrichten

Die feinen Steaks auf die Salsa setzen & sofort servieren.

Beilagen-Tipps von Peter Heneis

Man könnte dazu noch frische, gerillte Steinpilze reichen & frische Blattsalate aus dem Garten.

Getränketipp von Klaus Egle: „LegenDär“ 2012 von Anton Bauer

Wann ist wohl der richtige Zeitpunkt, einen „LegenDär“ von Toni Bauer zu öffnen? Und kommt er überhaupt jemals? Ich finde: Zu einer so legendären Grillage ist das Beste gerade Recht – alsdann! Der Wein ist eine exklusive Kooperation von Bauer mit der Vinothek Klosterhof und im sonstigen Handel nicht zu bekommen, daher ein echter Geheimtipp. Produziert wird er ausschließlich in Top-Rotweinjahren, wie eben 2012 eines war. Sodann reifte die Cuvée aus besten Trauben von Cabernet Sauvignon, Merlot und Blaufränkisch für 33 Monate in französischen Grand-Cru-Barriques, ehe sie auf den Markt kam. Damit ist für diesen Wein freilich noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, denn wann immer man einen „LegenDär“ im Glas hat, wird man das Gefühl nicht los, dass der eigentlich noch zu jung ist.

Ein paar Stunden dekantieren…

…hilft da auf jeden Fall. Und dann spielt es das volle Programm. Dunkelwürzige, intensive Beeren-Aromatik im Duft, vom praktisch nicht mehr spürbaren Holz doch noch um ein paar Nuancen angereichert und dann am Gaumen kraftvoll und stoffig aber auch mit einer dicht gestrickten Gerbstoffstruktur versehen, die ihm zu Eleganz und Trinkfluss verhilft. Auch wenn es fast ein wenig dekadent klingen mag, aber letzten Endes harmonierte der Wein – gerade auch wegen der fein eingebundenen Kaffeenote beim Fleisch – so derart prächtig mit dem Steak, dass ich dazu in Zukunft eigentlich nichts mehr anderes trinken will…

Wirtshaus im Wein-gut Hutter

Weingut Anton Bauer

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Einkochen wie die Wirtin: Feinherbes Zwetschkenchutney mit Zwettler Dunklem

Wir haben im Garten einen alten Zwetschkenbaum. Die Sorte ist unbekannt. Seit wir ihn kennen, trägt er jedes Jahr Zwetschken. Es sind kleine, besonders schmackhafte und nicht gespritzt. Zuerst fallen jene runter, in denen der Wurm zuhause ist und dann beginnt es für einige Wochen dralle und zuckersüße Zwetschken zu „regnen“.  Die Regale stehen bereits voll mit Marmelade, ein Chutney soll es nun sein. Nicht zu süß, nicht mit tausend Gewürzen gespickt und es soll passen zu cremig-würzigem Käse wie unserem Bio Hofkäse. Wirtin Renate Stadlhofer vom Wirtshaus Hirsch Delikatessen hat uns ihr Toprezept geschickt. Genau das wollten wir haben.

Einkochen wie die Wirtin – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses selbst nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und Foto von Elisabeth Egle

Die Zutaten für das feinherbe Zwetschkenchutney mit einem Schuß Zwettler Dunklem

1kg Zwetschken entsteint

0,5kg Zwiebel gewürfelt

15g Knoblauch

250g Zucker

125ml Apfelessig

10g Curry

5g Chayennepfeffer

2g Pfeffer schwarz gemahlen (Vorsicht beim Pfeffern)

50g Salz

1Stk. Sternanis

1 Stange Zimt

Dunkles Bier wegen dem Malz nach Geschmack dazugeben, Vorsicht, nicht zu viel, sonst wird das Chutney zu flüssig.

Das Kochen:

Zwiebel fein gehackt mit Zucker anrösten

Knoblauch fein gehackt und Zwetschken beigeben und zum Kochen bringen

15 min. leise durchkochen

Mit Stabmixer leicht mixen

Salz, Essig, Gewürze und Bier beigeben und anziehen lassen – wir haben dem Mus 30 Minuten Zeit gegeben.

Abschmecken, abfüllen und verschrauben,

Tipp: Lässt man das Bier weg, ist Zwetschkenchutney weniger herb im Geschmack.

 

Grillen wie der Wirt: Ribeye mit Chimichurri und Trüffelgnocchi


Grillen kann sehr viel mehr sein, als nur ein paar Würstel oder Koteletts auf den Rost zu hauen und die mit Bier zu übergießen. Vor allem, wenn das El Gaucho aus Graz als Rezeptgeber zur Seite hat. Das Team rund um Familie Großbauer und Christoph Widakovich orientiert sich mit seinen Steakhäusern in Graz, Baden und Wien stark an der argentinischen Grillküche und hat das Grillen in seinen Lokalen zur hohen Schule erhoben. Grundlage für unsere Umsetzung des Rezept Ribeye mit Chimichurri und Trüffelgnocchi war ein schönes Stück Entrecôte (die europäische Zuschnitt-Variante vom Ribeye) von der österreichischen Kalbin, trocken gereift im Dry Age Humidor.

Zuviel des Guten gibt es bei diesem Rezept nicht

Anfangs waren wir ja ein wenig skeptisch, ob Ribeye plus Gnocchi plus Trüffeln nicht ein bisschen zu viel des Guten sein könnten – aber beim Essen fand das dann eigentlich niemand mehr… Und noch ein Tipp: Rechtzeitig anfangen, denn das frische, würzig Chimichurri sollte sechs Stunden durchziehen können – und nicht vergessen, das Fleisch zwei Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit es sich auf Zimmertemperatur akklimatisiert.

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses 1:1 nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und hinter der Kamera Elisabeth Egle.

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Ribeye mit Chimichurri und Trüffelgnocchi

Zutaten Ribeye

  • 4 Stk. Ribeye oder Entrecôte à 300g, (3-4cm hoch)
  • Grobes Meersalz
  • Sonnenblumenöl
  • Olivenöl
  • Pfeffer aus der Mühle

Zutaten Trüffelgnocchi

  • 50 g Parmesan (gerieben)
  • 500  g mehlige Erdäpfel
  • 2 Eigelb
  • 250 g Ricotta
  • 150 g Mehl universal
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Muskat

Zutaten Trüffelsauce

  • Weißwein
  • 2 Stk. Schalotten
  • 200 ml Schlagobers
  • 30 g Trüffelbutter
  • 30 g Butter
  • 100ml Gemüsefond
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 2 El schwarze Trüffelpaste
  • 1 El Petersilie gekocht
  • 4 g frische Trüffel aus Istrien

Zutaten Chimichurri

  • 1 El Limettensaft
  • 2 El gekochte Petersilie
  • 2 Tl Thymian frisch
  • 2 Tl Oregano frisch
  • 4 Stk. Schalotten, würfelig geschnitten
  • 1 Stk. Knoblauchzehe gehackt
  • 2 Stk. Paprika grün, geschält, gewürfelt
  • 160 ml weißer Balsamico
  • ¼ l Olivenöl
  • 2 Tl Meersalz
  • 1 Tl Zucker
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Stk. grüne scharfe Chilis gehackt
  • 2 El Jalapenos scharf, gehackt

Zubereitung Ribeye

Das Fleisch 2 Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Mit einem Pinsel das Ribeye mit Sonnenblumenöl einstreichen und mit der beölten Fläche auf den Grill geben (Gasgrill 300c) mit Meersalz würzen, 3-4min ( je nach Garstufe) auf jede Seite grillen (mit einer Grillzange wenden). Das Ribeye vom Grill nehmen, mit Olivenöl marinieren, zum Schluss mit Pfeffer würzen.

Zubereitung Trüffelgnocchi

Erdäpfel in der Schale im Topf kochen, wenn sie weich sind, schälen und durch die Kartoffelpresse durchdrücken. Das Eigelb dazu geben. Ricotta, Mehl und Parmesan zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen und zu einer glatten Masse verarbeiten. Aus dem Teig Gnocchi machen und ins leicht gesalzene, kochende Wasser geben. Wen die Gnocchi nach oben steigen, sind sie fertig. Abseihen und in die Trüffelsauce geben.

Zubereitung Trüffelsauce

Die in Würfel geschnittenen Schalotten in Butter anschwitzen, mit Weißwein ablöschen, Gemüsefond dazugeben, köcheln lassen. Schlagobers und die Gewürze dazugeben. Trüffelpaste in die Sauce geben. Jetzt die Trüffelbutter und die Petersilie. Die fertigen Gnocchi in die Sauce geben. Die in Würfel geschnittene Butter zu den Gnocchi geben und durchschwenken. Zum Schluss den frischen Trüffel darüber hobeln.

Zubereitung Chimichurri

Alles miteinander zusammenrühren und für 6 Stunden ziehen lassen.

Wein-Empfehlung von Klaus Egle: Leithaberg DAC 2013 Weingut Esterházy

Man kann eine Weinbegleitung nach verschiedensten Kriterien auswählen. Da wir bei diesem Essen sechs Personen waren, war die erste Frage, die ich mir stellte: Was haben wir denn in MAGNUM zur Verfügung? Und da wurde ich mit dem Leithaberg DAC Blaufränkisch 2013 vom Weingut Esterházy auch sofort fündig. Gesucht war nämlich ein kräftiger aber noch jugendlicher Rotwein mit schöner Gerbstoffstruktur und Würze. Warum? Ich denke, zu einem edlen, gegrillten Fleisch braucht es keinen mürben Altwein, der neben so einem Gericht mit viel Eigengeschmack plus Raucharomen nur untergehen würde – schade drum.

Bitte lüften!

Natürlich kann man einwenden, dass es önophiler Kindsmord sei, eine 2013 MAGNUM vom Blaufränkisch zu köpfen, doch weiß ich andererseits ganz genau: Die haben den gemacht, damit er auch getrunken wird! Also durfte der Wein zwei Stunden in der Zalto-Magnumkaraffe ablüften und erwies sich dann als sehr lebendiger Begleiter, mit kräftiger Gerbstoffstruktur, mineralischen Bodentönen und dunkelwürziger Frucht. Und einmal mehr bestätigte sich die alte Wahrheit: In einer MAGNUM ist weniger drinnen, als Du denkst…

El Gaucho im Landhaus

Weingut Esterházy

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Grillen wie der Wirt: Flat Iron Steak aus dem Schulterscherzel

Der Griller hat jetzt Hochsaison – und wir haben mit Radatz den perfekten Partner für eine Serie von außergewöhnlichen Grillrezepten gefunden. Radatz ist der Wiener Fleischhauer seit 1962. Ein Familienbetrieb, in dem Qualität immer an erster Stelle kommt und persönliche Betreuung des Kunden groß geschrieben wird. Hier gibt es Fleischspezialitäten, die man nicht überall bekommt und sie werden bei Bedarf vom Fleischermeister genau nach den Wünschen des Kunden zugeschnitten.

Gleich bei unserem ersten Rezept, das kein Geringerer als der mehrfache Grill-Weltmeister Adi Bittermann vom Restaurant Bittermann Vinarium in Göttlesbrunn zur Verfügung gestellt hat, kam uns das besonders zu Gute. Denn das Flat Iron Steak, das vor allem durch seinen feinen Geschmack besticht, wird aus dem Schulterscherzel geschnitten. Dieses Fleischteil findet traditionell in der Wiener Küche seine Verwendung, wobei es hier vor allem gekocht bzw. geschmort wird. Für den Grill wird es von den Radatz-Fleischermeistern entlang der Sehne geteilt und für den Kunden grillfertig zugeschnitten.

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses 1:1 nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und hinter der Kamera Elisabeth Egle.

 

Diese Folge unseres Foodblogs entstand in Kooperation mit Radatz – dem Wiener Fleischhauer.

 

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Flat Iron Steak auf Schwarzbrot mit gegrilltem Kürbis

Zutaten für 4 Personen

Flat Iron Steak

  • 1 Schulterscherzel vom heimischen Stier, 21 Tage gereift.

Mystery-Rub

  • 2 EL Vollrohrzucker
  • 1 EL Gewürzsalz
  • 2 EL granulierter Zwiebel
  • Je 1 EL Staubzucker, Paprika edelsüß und Knoblauchgranulat
  • Je 1 Messerspitze Chiliflocken, Cayennepfeffer und gemahlener Ingwer
  • 1 TL gemahlener Muskat
  • 1 TL Bohnenkraut

Kürbis-Brot

  • 4 Scheiben Schwarzbrot
  • 200 g Muskatkürbis in Würfel geschnitten
  • 2 rote Zwiebel, in Spalten geschnitten
  • 150 g harter Schäfkäse (Feta) gewürfelt
  • 2 EL Honig
  • 100 g fein gehackte Petersilie
  • 100 g Äpfel in Würfelgröße wie Kürbis
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Flat Iron Steak

Das Fleisch am besten am Vorabend mit dem Mystery-Rub einrubben und ca. 12 Stunden in Klarsichtfolie kühl durchziehen lassen.

Ca. 2 Stunden vor dem Grillen aus der Kühlung nehmen, Griller gut einölen, die zwei gerubbten Muskelseiten pro Seite ca. 2-3 Min scharf angrillen und indirekt bei ca. 120 Grad 15 Min. fertig grillen.

Dabei kann man das Fleisch mit einer Moppsauce oder mit Olivenöl mit frischen Kräutern einmoppen. Das fertige Fleisch quer zur Faser aufschneiden und anrichten.

Kürbis-Brot

Gemüsekorb auf den Grillrost stellen, mit Öl ausschmieren, die Kürbiswürfeln darin kurz angrillen, geschnittene Zwiebelspalten dazu, die Apfelwürfel mitrösten, zugedeckt ca. 10 Min grillen.

Dann vom Griller wegnehmen, mit Salz, Pfeffer, Honig, Petersilie und Schafkäsewürfeln abmischen.

Schwarzbrotschnitten kurz angrillen, auf eine Platte setzen, mit Kürbis- und Schaftkäsegemisch bestreuen, Fleisch aus der Folie, quer zur Faser in dünne Scheiben schneiden und das Brot damit belegen.

Getränketipp von Klaus Egle: Hutberg Reserve 2015 Weingut Anton Schöfmann

Die Marschrichtung war hier von Anfang an klar. Rotwein natürlich und ruhig etwas Kräftiges. Da denkt man natürlich gleich an das Burgenland und dann vielleicht noch an Carnuntum oder die Thermenregion. Ich dachte noch ein bisschen weiter und holte einen meiner Weinviertler Rotwein-Favoriten aus dem Regal: Die Hutberg Reserve 2015 von Anton Schöfmann aus Haugsdorf. Hier, im Pulkautal und also im nördlichsten Weinviertel befindet sich eine der trockensten Regionen Österreichs – und rund 2.000 Sonnenstunden gibt es noch oben drauf. Ideale Voraussetzungen also für Rotweine und dass Anton Schöfmann die zu nutzen weiß, zeigt er mit diesem Wein.

Gigant mit Trinkfluss

Ein kräftiges Kaliber, nicht für Autofahrer gedacht aber dann keineswegs übermächtig oder fett, sondern bei aller Fülle auch gut strukturiert mit reifem Gerbstoff und einer bereits schön integrierten Säure. Da stellte sich durchaus Harmonie ein, zugleich blieb aber gerade mit dem leicht süßlichen Ruf und dem Kürbisgemüse auch genug Spannung aufrecht um dem Trinkfluss auf die Sprünge zu helfen.

Restaurant Bittermann Vinarium

Weingut Anton Schöfmann

Das war das 2. Urban Eating im „Zum Friedensrichter“

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Am 27. Juni 2018 fand das 2. Urban Eating – Wiener Wirte kochen Wiener Stadtlandwirtschaft im Gasthaus Zum Friedensrichter
im zweiten Wiener Bezirk statt. Das wieder frei nach dem Motto „Entdecken Sie Vielfalt – genießen Sie Herkunft“.

Ausgebucht. Gastgeber und Koch Roland Trappmaier servierte ein einmaliges 4-Gänge-Menü. Jeder Gang wurde mit Produkten aus der Wiener Stadtlandwirtschaft gekocht und von den dazu passenden Wiener Weinen begleitet. Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle führte durch den ausgebuchten Abend. Wir danken dem AMA Gastrosiegel und der Wiener Stadtlandwirtschaft für ihre Unterstützung, mit denen wir gemeinsam diesen Event umgesetzt haben.

Das Menü


Parmigiana vom heimischen Viola-Melanzane mit Wiener Schnecke von Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck und griechischem Basilikum

Consomme von Frühsommergemüse mit Miso und Pimpernelle

Langsam geschmorte Schulter von Roman Haslinger’s Bio-Schwein aus dem Weinviertel mit Favapürree und Gemüse der Gärtnerei Ganger

Grüner Sommerapfel im weißen Schokoladehemd und Apfelsorbet

Wiener Weine vom Weingut Mayer am Pfarrplatz

Die registrierten Gäste freuten sich über ein feines Goodie: Die Menükarte kann nun als Gutschein mit Stempel bei den Produzenten des Abends für einen Rabatt bei einem Einkauf vor Ort eingelöst werden.

Fotorechte: Elisabeth Egle

Foto: So sieht es aus, wenn es fertig ist.

Kochen wie der Wirt: Rosa Rücken vom Duroc-Schwein

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Kochen wie der Wirt. Wer könnte das besser als der Wirt oder die Wirtin selbst? Im Rahmen unseres zweiten „Live-Cooking-Act“ mit unserem Partner METRO im neuen METRO Grossmarkt St. Pölten, stand der Wirt persönlich am Herd. Philipp Essl vom Landgasthaus Winzerstüberl in Rührsdorf zeigte uns, unterstützt von seiner Partnerin Marie-Therese, wie er den Rücken des neu bei METRO erhältlichen Duroc-Schweins aus Niederösterreich perfekt zubereitet. Mit vielen Profi-Tipps gespickt präsentierte er dazu ein sommerliches Gericht mit Eierschwammerln und einer fantastischen Polenta aus besonders feinem Polenta-Gries, der ebenfalls bei METRO im Regal steht. Das Fach- und Privatpublikum war von der Vorführung und vom Gericht begeistert und stürmte anschließend die Fleischabteilung – und auch bei den Sous-vide-Garern soll es angeblich zu Engpässen gekommen sein…

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, eines ihrer Lieblingsrezepte für interessierte Gäste vorzukochen und veröffentlichen das Rezept und eine umfangreiche Foto- und Video-Reportage dazu. Viel Spaß beim Nachkochen – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Philipp Essl und hinter der Kamera Elisabeth Egle.

Diese Folge unseres Foodblogs entstand in Kooperation mit METRO Österreich – Partner für Profis.

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Rosa Rücken vom niederösterreichischen Duroc-Schwein mit Eierschwammerl, Fisolen, Essigzwieberl und gerührter Polenta

Zutaten für 4 Personen

Rücken vom Duroc-Schwein

  • 1 Rücken vom NÖ-Duroc-Schwein (ca. 800 Gramm)
  • Öl, Butter zum Braten
  • Kümmel
  • Korianderkörner

Eierschwammerl

  • 200 Gramm Eierschwammerl
  • Thymian

Fisolen

  • 300 Gramm Fisolen oder breite Bohnen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Schalotte

Essigzwieberln

  • 200 Gramm kleine Zwiebeln oder Schalotten
  • Hesperiden Essig
  • Senfkörner
  • 1 Tl Zucker

Polenta

  • 300 ml Milch
  • 100 Gramm Polenta
  • 1 roter Paprika
  • Muskatnuss
  • Etwas Parmesan

Zubereitung

Rosa Rücken vom NÖ Duroc-Schwein

Den Rücken in ca. 3cm dicke Steaks schneiden – vakuumieren  –  dann bei 56°C ca. 60min im Wasserbad Sous Vide garen – nach dem Garen die Steaks auspacken – trocken tupfen und in einer Pfanne mit Etwas Öl, Butter, Kümmel und leicht angedrückten Korianderkörnern schön braun anbraten.

Eierschwammerl

Geputzte Eierschwammerl in einer heißen Pfanne kurz anrösten, mit etwas Butter und Thymian abschmecken.

Fisolen

Frische Fisolen oder breite Bohnen in genügend Salzwasser blanchieren – kalt abschrecken – und in einer Gewürzbutter (bestehend aus brauner Butter, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Schalotten) schwenken.

Essigzwieberl

Am besten kleine Zwiebel oder Schalotten schälen in ca. 1cm dicke Ringe schneiden – danach auseinander pflücken und kurz mit heißem Essigsud (bestehend aus Hesperiden Essig, Salz, Zucker , Wasser, Senfkörner) übergießen und ca. 1Stunde ziehen lassen.

Gerührte Polenta

300ml Milch, 50g Butter, Salz und Muskat aufkochen lassen und danach 100g Polenta und fein geschnittene rote Paprikawürfel einrühren – 2min köcheln lassen – mit Folie abdecken und 20min  ziehen lassen – vor dem Servieren nochmal aufrühren und mit Parmesan abschmecken.

Getränke-Empfehlungen von Klaus Egle

Den erfrischenden Auftakt für unsere Weinbegleitung, die wir aus der eigens für METRO kreierten „Wirtshausweine Selektion“ wählten, machte wieder der beerenfruchtige, prickelnde Rosé Schilcher-Frizzante vom Weingut Christian Reiterer in Wies in der Weststeiermark. Ihm folgte ein mineralisch-knackiger Riesling mit stahliger Säure und kühler Zitrusnote vom Weingut Gottfried Mittelbach in Rohrendorf bei Krems. Perfekt zum Duroc-Schwein passte der mild-aromatische Zweigelt Heidboden von Robert Goldenits aus dem sonnendurchfluteten Seewinkel. Den – nur sehr dezent – süßen Abschluss und die Begleitung zu den exzellenten Törtchen, die als Dessert gereicht wurden, bildete schließlich eine Spätlese von Prädikatsweinspezialist Hans Tschida aus Illmitz.

Zum Weingut Christian Reiterer

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Termin: 2. Urban Eating am 27. Juni 2018

Am 27. Juni 2018  kochen die Wiener Wirte zum zweiten Mal Wiener Stadtlandwirtschaft. Diesmal im:

Gasthaus Zum Friedensrichter
Obere Donaustraße 57
1020 Wien
Start 18 Uhr

Reservierung: office@zum-friedensrichter.at, Tel.: 01 214 48 75

Entdecken Sie Vielfalt – genießen Sie Herkunft
Rund 700 Gemüsegärtner, Ackerbauern und Winzer bereichern unsere wunderschöne Weltstadt mit einer Vielzahl von hervorragenden landwirtschaftlichen Produkten. Jetzt kommen drei dieser Produzenten im Gasthaus Zum Friedensrichter zusammen, um Ihnen persönlich ihre Leidenschaft und ihre Produkte zu erklären.

Genießen Sie am 27. Juni 2018 ab 18 Uhr ein einmaliges 4-Gänge-Menü von Gastgeber und Koch Roland Trappmaier vom Gasthaus Zum Friedensrichter. Jeder Gang wird mit Produkten aus der Wiener Stadtlandwirtschaft gekocht und von den dazu passenden Wiener Weinen begleitet. Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle führt durch den Abend.

Das Menü für EUR 49,– inklusive Wiener Weinbegleitung:

+ Parmigiana vom heimischen Viola-Melanzane mit Wiener Schnecke von Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck und griechischem Basilikum
15 % Rabatt beim nächsten Ab-Hof-Kauf von Gläsern*

+ Consomme von Frühsommergemüse mit Miso und Pimpernelle

+ Langsam geschmorte Schulter von Roman Haslinger’s Bio-Schwein aus dem Weinviertel mit Favapürree und Gemüse der Gärtnerei Ganger

+ Grüner Sommerapfel im weissen Schokoladehemd und Apfelsorbet

+ Wiener Weine vom Weingut Mayer am Pfarrplatz
15 % Rabatt beim nächsten Ab-Hof-Kauf von Weinen*

*Gutscheinbedingungen: Diese Menükarte gilt als Gutschein mit Stempel nur für registrierte Gäste des Urban Eating-Events am 27. Juni 2018. Der Gutschein kann nicht in bar ausgelöst werden. Gutschein ist 1 Mal pro Person einlösbar und nur zu den von den Produzenten angegebenen Bedingungen bis 27.9.2018.

Kochen wie der Wirt: Osso Bucco vom Rehschlögel

Osso Osso bucco? Kennen und lieben wir! Aber Osso bucco vom Reh? Das war für uns neu und darum gleich doppelt interessant. Das Rezept dazu stammt vom Landhotel Seppenbauer der Familie Schwegersbauer im kärntnerischen St. Salvator, umgesetzt wird es von Küchenchef Manuel Pirker. Und das hat es ganz schön in sich, ist nichts, das man schnell im Vorbeigehen kocht. Erst einmal einen schönen Wildfond aufgesetzt – und damit ist die Sache schon ein 2-Tages-Projekt. Dann kommt gediegenes Handwerk, das am Ende zu einer wunderbar dichten, stoffigen Wildsauce führt. Flankiert wird sie von einem noblen Trüffel-Erdäpfel-Pürree und Gemüse, dem im Idealfall Steinpilze das Tüpfelchen auf das i setzen. Wir haben am Wiener Naschmarkt keine bekommen und uns mit Kräuterseitlingen getröstet – am Ende eine verschmerzbare Abweichung vom Original!

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses 1:1 nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und hinter der Kamera Elisabeth Egle.

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Zutaten Für 4 Personen

Osso bucco

  • 8 stk Scheiben vom Rehschlögel
  • 20 gr Senf
  • 2 stk Knoblauch
  • 10 gr Pfeffer Bund
  • Salbei
  • Thymian
  • 2 stk. Wacholder
  • 1 stk. Lorbeer
  • 0,75l. Rotwein
  • 0,5l. Roter Traubensaft
  • Karotten
  • Sellerie
  • Zwiebel
  • Tomatenmark
  • Öl
  • 0,75l. Wildfond
  • 30 gr. Maizena

Trüffel-Kartoffeln

  • Kartoffel
  • Butter
  • Milch
  • Muskat
  • Salz
  • Trüffel Schwarz Istrien

Pilz-Gemüse

  • Zupfkarotten.   10 cm mit grünn
  • Steinpilze
  • Radieschen ca 3-4cm gross
  • Salz
  • Olivenöl

Zubereitung Osso bucco

Rehscheiben mit Senf einreiben und mit gehacktem Knoblauch, Salbei, Pfeffer und Thymian würzen.

Die Karotten, Sellerie, Zwiebel waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.

Die Rehschscheiben in einen Bratentopf (Kasserolle) mit heißem Öl auf beiden Seiten anbraten, dann aus dem Topf nehmen.

Das Wurzelgemüse (Zwiebel, Karotten, Sellerie) in den Topf geben und anbraten.

Tomatenmark dazugeben und nur kurz mitrösten (sonst wird es bitter), mit Rotwein ablöschen, kurz einreduzieren mit Traubensaft und Wildfond aufgießen, aufkochen und das Fleisch wieder dazugeben. Ca. 1,5 Stunden im Ofen bei 170 Grad dünsten .

Fleisch herausnehmen und Soße abschmecken und mit Maizena abbinden.

Fleisch wieder dazu geben und warmstellen.

Zubereitung Trüffel-Kartoffeln

Kartoffel waschen und  in einem Topf mit Wasser und Salz für ca. 45 Minuten zustellen

Wenn die Kartoffel von der Gabel rutschen sind sie fertig.

Kartoffel  schälen und durch eine Presse drücken, mit warmer Milch, Butter, Salz und frisch geriebener Muskatnuss vermengen.

Einen Schuss Trüffelöl dazugeben.

Den frischen Trüffel vor dem Anrichten dazugeben.

Zubereitung Pilz-Gemüse

Zupfkarotten schälen, Radieschen und Steinpilze putzen.

Karotten ankochen.

Radieschen ankochen und halbieren.

Steinpilze waschen und halbieren.

Das Gemüse vor dem Anrichten in Olivenöl anschwitzen, leicht Farbe ziehen lassen, salzen.

Getränketipp von Klaus Egle: Alter Weingarten 2014 vom Weingut Krutzler

Mit der Beziehung zwischen Wein und Essen ist es nicht unähnlich wie mit jener zwischen Mann und Frau. Harmonie ist grundsätzlich gut aber immer nur Harmonie kann auf die Dauer auch ziemlich langweilig sein. Zur sämigen, stoffigen Sauce, die bei diesem Gericht zweifellos das Herzstück darstellt, galt es also nicht etwa einen fetten, mächtigen Wein zu finden, sondern einen mit Struktur und Würze, der hier die Frische einbringt und zum weiteressen und -trinken animiert. Genau für solche Fälle ist Reinhold Krutzler aus Deutsch-Schützen mit seinen Blaufränkischen seit jeher eine gute Adresse. Wenn der Wein dann auch noch aus dem nicht sonderlich hoch geschätzten Jahrgang 2014 stammt, nun, dann kann Vieles passieren.

Ein 2014er – besser als sein Ruf

Eingetreten ist das, was ich mir erwartet, oder sagen wir: zumindest erhofft habe. Der Wein ist nämlich weit besser, als man es diesem Jahrgang a priori zutrauen würde und besticht schon in der Nase mit dunkelbeerigem, dicht verwobenem Duft von Brombeeren und Lakritze sowie kräftigen Gewürznoten, bei denen der schwarze Pfeffer besonders herausragt. Am Gaumen dann ein sehniger Körper, durchaus mit spürbarer Säure und kräftigem aber durchaus fein ziseliertem Gerbstoff und dann auch noch ein langer, eindrucksvoller Abgang. Das macht sogar für sich getrunken schon Spaß, ist aber zu diesem Gericht nachgerade eine Idealbesetzung.

Landhotel Seppenbauer

Weingut Krutzler

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Kochen wie der Wirt/Topfen-Zitronenauflauf mit heißen Himbeeren

Foto: Topfen-Zitronenauflauf mit heißen Himbeeren

Kochen wie der Wirt: Topfen-Zitronenauflauf

Topfen-Zitronenauflauf mit heißen Himbeeren. Ein feines Dessert, mit interessanter Aromenkombination, in dem Zitronenzesten, Topfen, Marzipan und Co. am Ende zu einem köstlichen und harmonischen Ganzen verschmelzen. Das müssen wir aber zugeben: Der Zubereitung von Desserts sehen wir immer mit beträchtlichem Respekt entgegen. Denn im Gegensatz zur sonstigen Küche, wo es nicht so genau zu und hergeht und man einfach, wie Jamie Oliver gern zu sagen pflegt „a big hand full“ von irgendwas in den Topf schmeißen kann, ist im Lande der Patisserie Genauigkeit in allen Dingen gefragt. Darum bildete sich auch dezenter Angstschweiß auf unseren Stirnen, als wir im Rezept von Klaus Gutmann vom Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ als erstes lasen: 62 Gramm Butter! Wir wissen ja nicht, wie es euch dabei geht, aber unsere hochpräzise elektronische Waage ist eigentlich nie einsatzbereit. Entweder sie spinnt oder die Batterien sind schon wieder mal leer. Also heißt es stets: Zurück zur guten, alten mechanischen Federwaage. Also 100%ige Genauigkeit haben wir damit nicht erreicht aber mit dem Ergebnis waren wir am Ende dann doch sehr zufrieden.

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses 1:1 nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und hinter der Kamera Elisabeth Egle.

Diese Folge unseres Foodblogs entstand in Kooperation mit METRO Österreich – Partner für Profis.

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Topfen-Zitronenauflauf

Rezept für 4 Portionen:

Zutaten

62g Butter

50g Zucker

4 Eier

Vanillezucker

Schale einer Zitrone

50g Marzipan

125g Topfen

38g Mehl

Heiße Himbeeren:
250 g Himbeeren + 4 EL Puderzucker + Wasser nach Bedarf

Zubereitung

Eier trennen und einen Abtrieb aus Butter, Zucker und Dotter schlagen. Das Marzipan leicht erwärmen und kurz mit dem Abtrieb mitschlagen. Topfen unterrühren. Mehl und Zitronenzesten vermischen. Eiklar mit einer Prise Salz und einem Esslöffel Kristallzucker zu Schnee schlagen. Alles vorsichtig unterheben.

Die Masse in 4 gefettete Förmchen füllen und im Wasserbad zuerst 10 Minuten bei 180°C backen, dann bei 160°C etwa 30 Minuten fertigbacken.

Über den fertigen Auflauf etwas Zitronenzeste reiben und leicht zuckern. Dazu die heißen Himbeeren servieren. Die Zubereitung für die heißen Himbeeren kommt von uns: 250 g Himbeeren mit 4 EL Puderzucker pürieren, in einem Topf aufkochen, mit Wasser leicht verdünnen, sollte es zu dick ist und fertig.

Getränketipp von Klaus Egle: Riesling Trockenbeerenauslese 2015, Weingut Allram

Wer mich kennt, weiß, dass ich mit Hochprädikatsweinen als Getränkeempfehlung zu Desserts eher vorsichtig bin. Warum? Wenn Süßes mit Süßem kombiniert wird, kann das leicht zu einem „sweet Overkill“ führen, bei dem nur der Mund verklebt wird und der Genuss letztlich auf der Strecke bleibt. In diesem Fall wollte ich es aber wieder einmal wissen. Denn erstens ist der Topfenauflauf kein besonders süßes Dessert und verträgt also durchaus noch etwas Süßes im Weinglas. Und zweitens darf man sich von einem Riesling auch im Hochprädikatsbereich immer eine kräftige Säure erwarten, was wiederum Spannung in die ganze Konstellation bringen sollte. Die Riesling Trockenbeerenauslese 2015 Ried Lamm vom Weingut Allram in Strass im Strassertal erfüllte diese Hoffnung durchaus.

Lebendigkeit durch Säure

Zunächst zum Wein: Der startet im Duft mit feinen Rosinen- und Honignoten und ich meinte, auch einen Hauch von getrockneten Marillen wahrzunehmen. Einbildung oder Wirklichkeit? Egal, gut eingebildet ist auch fast schon wirklich… Am Gaumen dann tatsächlich eine muntere Säure, die dem Wein trotz der mächtigen Süße (Mostgewicht bei der Lese 34° KMW!) auch Frische und Lebendigkeit einhaucht. Fazit: Diesen Wein kann man zu diesem Dessert durchaus mit vergnügen trinken; und wenn einem die Kombination doch zu süß ist, so kann er auch ganz für sich stehen – und statt einem Dessert getrunken werden.

Zur schönen Aussicht

Weingut Allram

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Das war das 1. „Urban Eating“ im Wiener Strebersdorferhof

Am 4. Mai 2018 ging der erste Event „Urban Eating oder Wiener Wirte kochen Wiener Stadtlandwirtschaft“ im Strebersdorferhof in Wien über die Bühne. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Wirtshausführer Österreich, der Landwirtschaftskammer Wien mit der Initiative Wir leben Stadtlandwirtschaft und mit Unterstützung von AMA Gastrosiegel statt. Gastgeberin und Köchin Sabine Haas zauberte ein einmaliges 4-Gänge-Menü.
Jeder Gang wurde mit Produkten aus der Wiener Stadtlandwirtschaft gekocht, also fast total regional, und von den dazu passenden Wiener Weinen begleitet. Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle führte durch den Abend. Es waren genußvolle Stunden im Zeichen eines minimalen ökologischen Fußabdrucks!

Rund 700 Gemüsegärtner, Ackerbauern und Winzer bereichern die Weltstadt Wien mit einer Vielzahl von hervorragenden landwirtschaftlichen Produkten. Drei dieser Produzenten kamen im Strebersdorferhof zusammen, um den Gästen persönlich ihre Leidenschaft und ihre Produkte zu erklären. Gastgeberin und Köchin Sabine Haas setzte mit dieser Auftaktveranstaltung eine Steilvorlage. Ende Juni gibt es das nächste Urban Eating.

Das Menü „Vielfalt entdecken – Herkunft genießen“

  • Duett von Kohlrabi und grünem Spargel und geräuchertem Wels (Wiener Kohlrabi, Marchfelder Spargel, Wiener Wels Blün)
  • Rote Rüben Gazpacho mit Brennessel-Schafskäse Empanada (Wiener Gemüse, Brennessel aus dem Garten)
  • In Zweigelt geschmorte Rindsbackerl auf Selleriepüree (Wiener Sellerie, Alpenvorland Rind Gut Streitdorf)
  • Honig-Balsamico-Parfait mit Rhabarber und Erdbeeren (Wiener Honig, Wiener Rhabarber und Erdbeeren)

Der Winzer für den Abend: Weingut Christ.

Weinland Österreich: In den Weinfrühling reisen!

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Frühlingszeit ist Reisezeit: Und das Buch „Die schönsten Weinreisen Österreichs“ bietet den perfekten Wegweiser für Genuss-Trips im österreichischen Weinland. Egal ob Klassiker wie die Südsteiermark oder die Wachau, Weinwandern zum Wiener Heurigen oder Entdeckungen machen im Weinviertel: Egle kennt die besten Adressen von Winzern, Buschenschänken, Wirtshäusern oder Vinotheken. Und natürlich weiß er auch, wo es schön zum Wohnen ist – vom Winzerzimmer bis zum Top-Hotel mit Golfplatz und Wellness-Landschaft. Dazu gibt es jede Menge Geheimtipps, neue, noch wenig bekannte Hot-Spots und seine persönlichen Lieblingsplätze. Das alles unterhaltsam beschrieben vom bekanntesten Weinbuch-Autor Österreichs und reich bebildert mit vielen neuen Fotos!

Die schönsten Weinreisen Österreichs, erhältlich im guten Buchhandel oder bequem über Amazon bestellen!

ISBN: 978-3-9503606-3-9

Seiten: 256

Einbandart: Gebunden

Produktart: Paperback

Preis: EURO 24,90 auch erhältlich im guten Buchhandel

Verlag: Gourmedia

Methusalem-Weine: Tot geglaubte leben länger!

Zwei Wein-Fundstücke aus einem alten Keller in der Nachbarschaft. Ausgegraben von einer Freundin und einfach so zum Spaß mitgebracht, mit der Frage: Kann man das noch trinken? „Kaum“, urteilte ich als Experte und holte schon mal den Korkenzieher…

Erster Akt: Riesling 1998 Federspiel!


Von den Freien Weingärtnern Wachau (heute: Domäne Wachau), der Vorzeige-Genossenschaft in Dürnstein. Mit einem schönen Aquarell-Etikett des damaligen Geschäftsführers und bekannten Wachau-Malers Willi Schwengler und gerade einmal 11,5 Prozent Alkohol. Was wissen wir über die Kategorie Federspiel? Leichte, fröhliche Zechweine, zum baldigen Konsum bestimmt. Soweit die Erwartungshaltung beim Öffnen der Flasche, wenn man das so nennen kann…

Goldgelb aber glasklar fließt der Wein ins Glas. Dann der Duft, der erinnert ein bisschen an deutsch Rieslinge, ja, aber eindeutig Riesling, eindeutig erkennbar, ein Hauch von Petrol, aber im Grunde perfekt gereift und durchaus ansprechend und einladend. Am Gaumen dann natürlich schlank aber ganz präzise, mit einer knackigen aber durchaus nicht unangenehmen Säure und sogar noch einer beachtlichen Länge. „Das kann man durchaus trinken – und es ist sogar ein sehr schon gereifter Riesling“, lud ich meine skeptisch dreinschauenden Freunde zum Kosten ein. Fazit: Es gab niemand, dem dieser Wein nicht sehr gut schmeckte und es war tatsächlich ein Vergnügen die Flasche zu leeren.

Zweiter Akt: Steirischer Muskateller 1990

Vom Weingut Jochum in Greisdorf, St. Stefan ob Stainz. Den Betrieb gibt es nach wie vor, auch das ebenfalls am Etikett erwähnte Gasthaus, sehr schön gelegen und mit wunderbaren Backhendln. Aber Ein Muskateller, fast dreißig Jahr alt, mit heißen 11,6 Prozent Alkohol? Der Papierform nach längst tot, aber im Glas bei weitem nicht. Die Sorte muss man sich anfangs ein bissl dazudenken, doch mit etwas Luft blitzt tatsächlich noch ein Hauch von Muskateller-Frucht in der Nase auf. Nicht so typisch wie der Riesling aber viel, viel mehr, als man erwarten hätte können.

Am Gaumen hat der Wein dann eine feste Struktur, ist blitzsauber und hat die Säure ebenfalls gut im Griff. Nicht nur aus Respekt vor dem Alter ein Methusalem, der tatsächlich noch mit Genuss zu trinken ist und noch dazu einen schönen Begleiter zu unserer Jause aus Räucherforelle vom Haimel, allerlei feinen Saucen und einem schönen Käsebrett bestand.

Was haben wir also gelernt?

Weine müssen nicht unbedingt 14 Prozent Alkohol oder einen deutlichen Restzucker haben um Jahrzehnte überdauern zu können. Und: Wer immer diese beiden Weine vinifiziert hat, er hatte reifes Traubenmaterial zur Verfügung und hat im Keller absolut sauber gearbeitet. Danke dafür und für den damit verbundenen Lern-Effekt!

 

Weinviertel DAC Präsentation 2018 in der Wiener Hofburg

Die 16. Weinviertel-DAC-Präsentation in der Wiener Hofburg war ein mächtiger Erfolg: 3.600 Besucher wollten sich diese Gesamtschau nicht entgehen lassen. Das ist nochmals ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit ist es die größte Weinpräsentation von Wien. Offensichtlich hatte es sich schon herumgesprochen, dass mit 2017 bei den klassischen DAC’s ein exzellenter Jahrgang der Verkostung harrte. Und die Weinfreunde wurden nicht enttäuscht!

Top Jahrgang mit harmonischen Weinen

Die Weine vom neuen Jahrgang sind sehr ausgewogen mit einer schönen Symbiose von Frische, Frucht und Würze im Duft und einer sehr angenehmen, reifen und animierenden Säure am Gaumen. Spannend auch wieder die Zeitreise bei der Fachverkostung der Reserveweine. Hier konnten die Weinviertler Winzer das Reifepotenzial ihrer Weine eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Die Termine für die weiteren Weinviertel-DAC-Präsentationen gibt es hier: www.weinvierteldac.at

Family business: Beatrix und Tochter Laura Hummel aus Niederschleinz präsentieren einen klassischen Weinviertel DAC 2017 mit wunderbarem Trinkfluss und zart exotischen Anklängen und verraten uns noch ein kleines Betriebsgeheimnis: Eine Reserve vom Jahrgang 2017 reift derzeit im großen Holzfass und wird im kommenden Jahr auf den Markt kommen: Wir sind gespannt!

Gerhard Eigner aus Laa an der Thaya macht mehr aus der Zwiebel: Zum Beispiel einen wunderbar aromatischen Zwiebel-Balsamico, Zwiebelchips oder eine Zwiebelmarmelade als perfekten Käsebegleiter. Sein Credo: „Zwiebel ist nicht nur ein Gemüse, sondern auch ein Gewürz!“

Ein Paar mit Gegensätzen: Simone und Hannes Jordan demonstrieren Klaus Egle den Unterschied zwischen ihrem feinwürzigen, klassischen Weinviertel DAC 2017 und der Reserve „Alte Reben“ 2016 von einem Weingarten, den Simones Eltern „noch in wilder Ehe“ vor 45 Jahren gepflanzt haben: Das Ergebnis kann sich kosten lassen!

Fulminanter Auftakt: Daniel Jungmayr freut sich zurecht über einen Weinviertel DAC 2017. Der zeigt mit seiner strahlenden Frucht und feinen Würze gleich einmal auf, was der Jahrgang 2017 kann.

In dieser Flasche steckt nicht nur ein exzellenter Wein, sondern auch liebevolle „Bereitung“. Marianne Pröglhöf und Markus Pröglhöf aus Obernalb bei Retz beeindruckten mit der Weinviertel DAC Reserve 2016. Gelesen Anfang November, bis zum August im 500-Liter-Holzfass auf der Feinhefe gelegen und jetzt ein Musterbeispiel an Komplexität und Trinkvergnügen. Genau so sollen kräftige Veltliner sein!

Das Wort „Altmeister“ verbietet sich eigentlich, wenn man diesem Herrn beim Einschenken zuschaut. Roman Pfaffl strahlt genau so wie seine Weine. Die Grünen Veltliner Hundsleiten, Goldjoch und Hommage 2016 – alle drei sind einfach großer Stoff.

Bei so einem Jahrgang haben alle gut lachen: Landestourimus-Chef Christoph Madl, Geschäftsführer des Weinviertel Tourismus Hannes Weitschacher, Ulrike Setzer vom Weingut Setzer, Klaus Egle vom Wirtshausführer, Tourismus-Ländesrätin Petra Bohuslav, Weinviertel-DAC-Geschäftsführerin Ulli Hager und Winzer Hans Setzer aus Hohenwarth.

Das Weingut Gschweicher hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Weinviertler Paradebetrieb mit einem vielfältigen Lagen-Sortiment entwickelt. Herta Gschweicher ließ uns mit dem feinwürzigen, saftigen Weinviertel DAC 2017 einmal hineinschnuppern und -schmecken. Sehr interessant sind aber auch die Reserven von unterschiedlichen Böden rund um Röschitz.

Gutes aus der Region: Für die „fleischigen Genüsse“ sorgte einmal mehr die Weinviertler Spezialitäten-Fleischhauerei Hofmann aus Hollabrunn.

 

 

Foto: Klaus Egle mit Peter Luf, Franz Essl, Hausherr Sepp Dockner, Philipp Essl und Robert Weichslbaum

Winzerbrunch bei Sepp Dockner in Höbenbach

 

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Der monatliche Winzerbrunch im Weingut von Josef Dockner in Höbenbach ist schon legendär. Zum ausufernden kulinarischen Angebot wird ein wahres Weinfeuerwerk aus dem Dockner-Keller abgefeuert. Dazu spielt die Musik, unvergleichlich zum Vortrag gebracht von Wolfgang Friedrich und seiner New-Orleans Dixieland Band. Wir haben bei tiefwinterlichen Verhältnissen einen Lokal-Augenschein gemacht, zu dem auch eine Führung durch den imposanten, neuen „Joe-Keller“ gehörte. Ein gemütlicher Nachmittag mit Freunden im Zeichen von Genuss und Kultur. Mit dabei unter anderem die Wirtsfamilie Essl vom Winzerstüberl in Rührsdorf und Bäckermeister Robert Weichslbaum aus Rührsdorf.

Das Beste aus Küche und Keller

Der Tisch war debei reichlich gedeckt – von kleinen, feinen Happen zum Winzersekt über Karpfenfilet mit Paradeiskraut, gebratenes Hirschkalb oder Altwiener Backfleisch bis zum klassischen Kaiserschmarrn oder haugemachtem Bratapfelsorbet. Dazu griff Sepp Dockner tief in seine Kellerbestände und kredenzte neben einem prickelnden Auftakt mit Brut Rosé 2014 und Brut Blanc de Blanc 2013 einen Querschnitt durch das gesamte Sortiment. Gekrönt wurde dieser Streifzug mit gereiften Weinen wie dem Grünen Veltliner Reserve „Privatfüllung Gudrun“ 2007 oder dem Top-Rotwein „Sacra 2007“ aus Großflaschen.

Übrigens: Den nächsten Winzerbrunch mit frühlingshafter Küche gibt es am Sonntag, dem 4. März 2018 – alle weiteren Termine hier: Weingut Josef Dockner

Wie Winter zur Erntezeit von Gemüse wird

Wir waren neugierig und wollten wissen, was es noch an spannenden Gemüsen, Salaten und Kräutern im Winter gibt und haben den Wintergemüse-Workshop vom „Wintergärtner“ Wolfgang Palme in Schönbrunn besucht. Er behauptet, dass es sie gibt, die Gemüse, die sich im Winter so wohl fühlen, dass sie beinahe von selber wachsen. Über 80 Gemüsearten kennt er, die für den Anbau von Oktober bis März geeignet.
Für den Workshop hat er Wintersalate, Winterkräuter, Kohlgemüse, Rettiche, Wurzelgemüse und Wok-Mix mitgebracht. Geerntet am Tag vor dem Workshop haben wir uns

  • durch knackig-frische Blattsalate durchgekostet
  • die vielfältige Welt der Asia-Salate kennengelernt
  • und saftige süßschmeckende Rettiche und Karotten verschlungen

Bitte mehr davon!

Wundersames Wintergemüse


Auf Vielfalt in Farbe und Geschmack muss man im Winter nicht verzichten, denn Asia-Salate, Blattsalate, Wok-Mix mit seinem bunten Mangold, Spinate, Rettiche, Rüben, Wildgemüse oder Zwiebeln werden durch Kälte und Frost besonders zart, aromatisch und süß. Ja, süß, weil die Pflanze bedingt durch die Kälte den Zucker nicht gleich in Stärke umwandeln kann.

Kein Heizen im Winter

Wir sind weiters auf der Suche nach Alternativen. Ist es wirklich notwendig Gemüse im Winter durch die halbe Welt zu transportieren? Müssen Gewächshäuser um gigantische Summen geheizt werden? Sind Pflanzen so empfindlich? Wir sind beruhigt, nein, das ist alles nicht notwendig, wenn die richtige Pflanze für unser Klima geeignet angebaut wird.

Gemüse gedeiht im Winter ohne aufwändige Ausstattung prächtig

Ausführlich erklärt uns Wolfgang Palme, wie heimische Sorten und auch exotischere Gemüse und Kräuter im Garten oder im Topf prächtig gedeihen. – ohne Profiausrüstung wie Gewächshaus oder gar Heizung. Den Anbau aller Pflanzen, die er auch in ausführlichen Steckbriefen in seinem Sachbuch „Kostbares Gemüse“ porträtiert, hat er selbst erprobt.
Er weiß, welche Frosthärte sie aufweisen, kennt den besten Zeitpunkt für Aussaat und Ernte und gibt zahlreiche Pflegetipps für gesundes Wachstum.

 

#9 Perfect match

Ich gebe es gerne zu – über die optimale Weinbegleitung zu diesem Gericht habe ich ziemliche lange nachgedacht. Denn der Seeteufel an sich macht da keine großen Schwierigkeiten, Spinat und Tomaten hingegen sind erklärte Feinde des Weines und lassen alles Frische, Junge, Säurebetonte oder irgendwie Grüne als Begleiter sehr schnell alt aussehen. Metallische Noten, Disharmonie, addierte Säure – Hilfe! Nach einigem Hin- und Herüberlegen und einem Ausschließungsverfahren, was alles nichtpassen würde, kam mir schließlich die Erleuchtung: Grauburgunder! Und zwar aus einer kühleren Region, also der Steiermark. Als Sorte mild genug um die freche Säure der Tomaten und dem metallischen Beigeschmack des Spinats zu kontern und doch mit genügend feste Struktur um Seeteufel und vor allem dem Parmesan paroli bieten zu können.

Zwei Weine – zwei Charaktere

Das Schicksal wollte es, dass mir gleich zwei Weine in die Hände fielen, die dafür in Frage kommen würden und, das sei gleich vorweggenommen, beide haben mich überzeugt. Der reinsortige Grauburgunder Saziani 2011 vom Weingut Neumeister in Straden mit seinem nussigen Duft, der die anheimelnde Wärme von getrockneten Feigen und Bratäpfeln verströmt und seinem fokussierten Körper, der zugleich weiche Kanten zeigt; mit Luft im Glas wurde er zunehmend mineralischer und geradliniger, blieb dabei aber seinem cremig-angenehmen Charakter, der auch von perfekter Reife zeugt, treu. Ganz anders der Ried Gola 2012 vom Weingut Wohlmuth in Fresing bei Kitzeck, eine Cuvée aus Chardonnay, Pinot Gris und Pinot Blanc von uralten Rebstöcken. Der Wein wirkt im Duft noch recht verschlossen und vor allem sehr jugendlich.

Nach einigen Minuten entströmen dem Glas Aromen von Feuerstein, Quitte und gelben Äpfeln, stets unterlegt von einer fast salzigen Mineralik, die sich auch am Gaumen weiterzieht. Da zeigt der Wein, dass auch Burgunder ganz schön straff sein können, während im Abgang noch ein wenig die rassige Säure zwickt. Insgesamt jedenfalls ein großes Gewächs und der einzige Vorwurf, den ich mir wohl selbst machen muss, ist, dass ich ihn ziemlich sicher zu früh geöffnet habe.
Trotzdem machten uns die beiden Weine glücklich, denn jeder auf seine Art begleitete unsere Seeteufel-Lasagne geradezu perfekt und das war ja, wenn ich das einmal so salopp formulieren darf, letztlich der Zweck der Übung…


Kochen wie der Wirt: Seeteufel in feinen Schichten

#7 Perfect match: Sauvignon Blanc Südsteiermark 2016 vom Weingut Skoff Original

Malvasia, Tokai friulano & Co hätten hier natürlich auch gut gepasst, waren aber gerade nicht bei der Hand. Also war mein spontaner Gedanke: Sauvignon Blanc. Nicht zu kräftig, kein Holz, eine ganz klassische Geschichte sollte es zur Sepialazanje sein. Fündig wurde ich bei einem wahren Meister des Sauvignons – es gibt wohl keine Spiel- und Ausbauart dieser Rebsorte, die Walter Skoff nicht perfekt beherrscht. Der Sauvignon Blanc Südsteiermark 2016 vom Weingut Skoff Original erwies sich denn auch als guter Griff und vor allem sehr feiner Speisenbegleiter: Gar nicht laut in der Nase entwickelte er am Gaumen eine sehr typische Sorten-Aromatik nach schwarzen Ribiseln gestützt von einem lebendigen Spiel der reifen Säure, die dem Gericht eine angenehme Frische verlieh, was in Summe dazu führte, dass wir die vier bis fünf zubereiteten Portionen locker zu dritt aufgegessen haben.

Kochen wie der Wirt: Sepialazanje mit gebratenen Calamari

Perfect match: 2015er Rheinriesling „de Vite“ von der Ried Lange Lissen vom Weingut Minkowitsch

Noch ist der Blick skeptisch, doch schnell wurde klar, dass der sicherheitshalber ebenfalls geöffnete Rotwein hier eindeutig das Nachsehen hätte. Dieses Gericht wird vom Riesling in der Sauce mitgeprägt und es erwies sich als goldrichtig, ihn auch dazu zu trinken. Beim Wein wollten wir natürlich im Weinviertel bleiben, sind aber in den äußersten Osten abgeschweift, wo das Weingut Minkowitsch zuverlässig jedes Jahr einen der besten Rieslinge des Weinviertels keltert. Der 2015er Rheinriesling „de Vite“ von der Ried Lange Lissen erwies sich denn auch als echtes Prachtexemplar an Harmonie und einladendem Trinkfluss. Mit wunderbarem Fruchtspiel im Duft zwischen gelben Äpfeln und dezenten exotischen Anklängen zeigte er sich auch am Gaumen als echter Sir: Mit strahlender Fruchtigkeit und perfekt integrierter, animierender Säure hatte er auch genügend Substanz um den kraftvollen Aromen des Esterházy Rostbratens auf Augenhöhe zu begegnen.


Kochen wie der Wirt: Esterházy goes Riesling

#5 Perfect match

Es mag seiner ruhigen Art geschuldet sein, dass Thomas Kopfensteiner sich eher unauffällig ins Spitzenfeld der südburgenländischen und damit überhaupt der „Blaufränkisch-Winzer“ dieses Landes herangepirscht hat. Ich selbst koste Kopfensteiners Weine schon seit etlichen Jahren und für mich ist klar, dass man seinen Namen mittlerweile in einem Atemzug mit Reinhold Krutzler und Uwe Schiefer nennen muss, wenn es um die Qualität der Weine geht. Schick sind mittlerweile auch die Etiketten – Flaschen, zu denen man schon vom optischen Eindruck her gerne greift.

Zu den geschmorten Schweinsbackerln suchte ich einen Wein mit Struktur, der aber nicht zu mächtig ist – und wurde beim jugendlich-würzigen Eisenberg DAC 2015 (natürlich Blaufränkisch) fündig. Zu diesem rustikalen Gericht braucht es nicht den Top-Wein, wie etwa Saybritz, sondern einen animierenden Kompagnon mit feinem Gerbstoff und durchaus auch einer Portion Säure. Voraussetzungen, die dieser gute Tropfen, der übrigens von Minute zu Minute im Glas zugelegt hat, perfekt erfüllt. Genügend Kraft um der dichten Aromatik der Schweinsbackerln paroli bieten zu können aber auch kühle, erfrischende Würze und eben jene kleinen Widerhaken von Tannin und Säure, die für einen fröhlichen Trinkfluss sorgen. Kurzum: Ein charaktervoller, vom Terroir geprägter Wein, der unkompliziertes Trinkvergnügen auf hohem Niveau bietet.


Kochen wie der Wirt: Schweinsbackerl mit Blunz’n-Roulade und Weinkraut

#4 Perfect match

Zu einer Suppe muss man nicht unbedingt noch etwas trinken, da man ja ohnehin schon Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei einer dichten, aromatischen Suppe wie einer Klachlsuppe kann man aber auch einmal eine Ausnahme machen, zumal gerade die Steiermark hier einen perfekten Weinbegleiter zu bieten hat: Den Welschriesling. Einer der besten und vielfach ausgezeichneten stammt vom Weinhof Platzer in Tieschen in der Südoststeiermark. Kühl, geradlinig mit feiner Würze und animierender Frucht ist der 2016er Klassik ein frisches Ausrufezeichen und zugleich ein Kontrapunkt zur heißen, dampfenden Suppe. Ein Wein, der eigentlich immer Spaß macht und natürlich genauso gut als Aperitif oder Begleiter zu einer guten Jause getrunken werden kann.

Kochen wie der Wirt: Klachlsuppe à la Pogusch

#3 Perfect match

Zu einem herzhaften Gericht wie es „Tiroler Schlipfkrapfen nach Opas Art“ sind braucht es etwas Leichtfüßiges, dachte ich mir. Jung, mit nicht zuviel Alkohol aber einer erfrischenden Säure als Kontrapunkt zu Butter, Käse & Co. Da war der Grüne Veltliner Burgberg Federspiel 2016 vom Weingut Karl Lagler in Spitz genau der richtige Kandidat. Freilich erwies sich dieser Wein nicht etwa als junger, rescher Durstlöscher, sondern zeigte eine fein gewobene Mineralik und eine perfekt gereifte, geradezu milde Säure, was für die Ausgewogenheit dieses Jahrgangs spricht. Doch nicht nur in sich weist dieser Wein eine wohl abgestimmte Harmonie auf  – auch mit den Schlipfkrafpen ergab sich eine friedliche, harmonische und absolut genussvolle Koexistenz.

Kochen wie der Wirt: Tiroler Schlipfkrapfen nach Opas Art

#2 Perfect match

Über die Frage des perfekten „Gänseweins“ habe ich lange nachgedacht, wobei der sprichwörtliche Gänsewein, also Wasser, natürlich nie zur Debatte stand. Der traditionell gern zitierte „Staubige“ war ebenfalls bald aus dem Rennen, weil erstens schwer zu bekommen und zweitens muss man aus heutiger Sicht wohl sagen, dass die Leute diesen im Spätherbst eben getrunken haben, weil nichts anderes da war und nicht etwa weil er ihnen so besonders gut geschmeckt hätte. Die Frage, ob weiß oder rot, ist schon schwieriger zu beantworten, wobei ich auf dem Standpunkt stehe, dass beides möglich ist. Hier sollte man aus seinen persönlichen Vorlieben keinen Hehl machen und einfach fröhlich drauflos bestellen oder aufmachen, was einem eben am besten schmeckt. Die ganz kräftigen, roten Tanninhämmer würde ich freilich ausschließen, denn die hauen die Gans gleich noch einmal tot, ebenso zu leichtgewichtige Weißweine, die wie ein Silberglöckchen am Abendhimmel ungehört verklingen.

Die Wahl fiel mit dem Leithaberg DAC 2016 Chardonnay vom Weingut Esterházy schließlich auf einen Wein, der jugendliche Leichtigkeit und Substanz verbindet. Durchaus frisch in der Anmutung, wenngleich aufgrund seiner Herkunft nicht auf der fruchtigen, sondern eher auf der würzigen Seite, zeigte er am Gaumen eine fokussierte Mineralik mit dezent salzigen Anklängen und entsprach so ganz dem Bild des spannungsgeladenen aber keineswegs vordergründigen Weintyps, der momentan zu Recht sehr en vogue ist. Der Wein fand bei der großen Gästeschar jedenfalls ungeteilte Zustimmung, so dass ich – des wissenschaftlichen Vergleiches wegen – auch noch seinen Vorgänger vom Jahrgang 2010, den Chardonnay von der Ried Lama, geöffnet habe; doch das ist wieder eine ganz andere Geschichte.

Kochen wie der Wirt: Gänsebraten – ganz entspannt

#1 Perfect match

Einer Wein- oder Getränkeempfehlung geht immer eine Annäherung voraus, wobei  im gegenständlichen Fall zwei fixe Parameter die Entscheidung erleichtert haben. Zu einem Rieslingbeuscherl kann man natürlich auch einen Grünen Veltliner oder Zweigelt trinken, wenn man will aber so ein trotziger Fundamental-Oppositionieller bin ich nicht. Also, ganz klar: Riesling. Und da wir beim Mittagessen sieben Personen und ein Vierterl vom Wein ja bereits mit dem Beuscherl mitschmurgelt, war das Gebinde der Wahl natürlich eine Magnum. Fündig wurden wir in Weißenkirchen in der Wachau, beim Weingut von Heidi und Roman Jäger, die mit dem Riesling Smaragd Steinriegl 2016 ein wahres Meisterstück abgeliefert haben.

Für mich in der Frühverkostung im Februar 2016, also noch nicht auf der Flasche, ganz klar ihr bester Wein des Jahrgangs, der bei diesem Mittagessen seine Topform erneut bestätigt. Charmant und einnehmend im Duft mit einer betörenden, leicht ins Exotische gehenden Fruchtfülle, unterlegt von einem zarten Süßehauch entwickelt er am Gaumen eine herrliche Fülle und wirft in verschwenderischer Frucht nur so um sich, wobei im Hintergrund eine straffe Mineralik für Struktur sorgt. Ein Wein, der jetzt schon schwerstens in seiner Existenz gefährdet ist, bei dem sich aber Zurückhaltung ebenso auszahlen würde. Für diese Flasche ist es jedenfalls zu spät und wir haben keinen Schluck bereut, denn die Kombination mit dem Beuschel gereichte beiden Beteiligten zur höchsten Ehre.

Präsentation der burgenländischen Herkunftsweine im Wiener MAK

Mehr als 100 Winzer aus den DAC-Gebieten des Burgenlandes präsentierten ihre aktuellen Top-Weine sowie gereifte Weine aus ihren Archiven im Wiener MAK. Die Präsentation der burgenländischen Herkunftsweine brachte neben dem grandiosen Jahrgang 2015 auch spannende Trends und Entdeckungen. Wir waren vor Ort, haben sehr vieles verkostet und präsentieren hier einige unserer Favoriten.

Den burgenländischen Wein hochleben lassen: v.l. Wirtshausführer Herausgeber Klaus Egle, Wein-Burgenland-Geschäftsführer Christian Zechmeister, Präsident des burgenländischen Weinbauverbandes Andreas Liegenfeld, Weinkönigin Anna I., Daniel und Lotte Adrian, Landesrätin Verena Dunst und Wein-Burgenland Obmann Matthias Siess.

Willkommen im SALON Österreich Wein 2017

Eine Runde Sache: Der SALON Österreich Wein, Österreichs härtester Weinwettbewerb, feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Mit einer Gala und mit drei großen Präsentationen in Wien, Linz und Hall in Tirol, wo Weinfreunde die Möglichkeit haben, alle 270 SALON-Weine zu verkosten. Mit dabei natürlich auch die 10 SALON-Auserwählten und 16 SALON-Sieger die gestern im Rahmen der SALON-Gala im Palais Niederösterreich in Wien präsentiert wurden.

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Der SALON steht für Qualität

Nicht umsonst genießt der SALON Österreich Wein den Ruf, der härteste Weinwettbewerb des Landes zu sein. Die Basis dafür bilden die Landesweinerkostungen in Niederösterreich, dem Burgenland, der Steiermark und Wien, wo heuer mehr als 7.000 Weine auf dem Prüfstand waren. Aus diesen wurden die rund 350 besten für die Finalverkostung nominiert bei der auch ca. 100 Sekte verkostet wurden, die von den Produzenten direkt eingereicht werden können. Bei dieser Finalverkostung bleiben 210 SALON-Weine und 20 SALON-Sekte übrig, die restlichen 40 SALON-Weine nehmen ihren Weg durch Nominierungen von Sommelier, Fachmagazinen und Fachjournalisten. Die 10 meistgenannten dieser Nominierung sind dann die „SALON Auserwählten“, während die 16 SALON-Sieger die jeweils bestbewerteten Weine der jeweiligen Sorte/Kategorie in der Finalverkostung sind.

Der besondere Mix macht es aus

Durch den Nominierungsmodus des SALON ergibt sich für Weinfreunde und Genießer ein besonderer Mix. Einerseits die arrivierten, bekannten Weingüter mit ihren vielfach ausgezeichneten Spitzenweinen, andererseits aber eine prall gefüllte Fundgrube mit Neu-Entdeckungen, jungen Winzern die erstmals richtig aufzeigen und vielen Weinen, die großen Trinkspaß mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis bieten.

Zu entdecken gibt es das alles hier:

14.6.2017 Kursalon Hübner, Wien
21.6.2017 Tabakfabrik, Linz
28.6.2017 Salzraum, Hall in Tirol
Publikumsverkostungen jeweils von 15 bis 21 Uhr.
Tickets erhältlich über oeticket.com

 

SALON Sieger 2017

 

Weingut Robert Goldenits | Tadten

Burgenland 2016 Welschriesling

 

Weingut Julius Klein | Pernersdorf

Weinviertel DAC 2016 Grüner Veltliner Ried Wiege

 

Weinbau Familie Angerer | Lengenfeld

Kamptal DAC Reserve 2015 Grüner Veltliner „Optimum“

 

Weingut Seidl | Unterretzbach

Niederösterreich 2016 Riesling Klassik Ried Halblehen

 

Weingut Taubenschuss | Poysdorf

Niederösterreich 2016 Weißburgunder

 

Weingut Frauwallner Straden | Straden

Vulkanland Steiermark 2015 Chardonnay Ried Buch „Eruption weiss“

 

Weingut Reinberger | Grafenwörth

Wagram 2016 Roter Veltliner „Lössterrassen“

 

Weingut Hofbauer-Schmidt | Hohenwarth

Niederösterreich 2016 Sauvignon Blanc

 

Traminerweingut Giessauf-Nell | Klöch

Vulkanland Steiermark 2016 Gelber Traminer Ried Röhrl

 

Weingut Schwertführer 47er | Sooß

Thermenregion 2016 Zweigelt „Alte Reben“

 

Weingut Kummer | Mönchhof

Neusiedlersee DAC Reserve 2015 Zweigelt „vom Zeiselberg“

 

Markus IRO | Gols

Burgenland 2015 St. Laurent Reserve Ried Herrschaftswald

 

Winzerhof Kiss | Jois

Burgenland 2015 Blaufränkisch Ried Jungenberg

 

Weingut Andreas Ott | Hagenbrunn

Niederösterreich 2015 Cuvée Reserve

 

Weingut Heinzl-Gettinger | Deinzendorf

Niederösterreich 2016 Muskateller Klassik

 

Weingut Stift Klosterneuburg | Klosterneuburg

Niederösterreich TBA 2015 Weißburgunder

 

SALON Auserwählte 2017

 

Weinberghof Fritsch | Kirchberg am Wagram

Wagram 2015 Grüner Veltliner Ried Mordthal „1ÖTW“

 

Weingut Jurtschitsch | Langenlois

Kamptal DAC Reserve 2014 Grüner Veltliner, Ried Loiserberg „1ÖTW“

 

Weingut Bründlmayer | Langenlois

Kamptal DAC Reserve 2015 Riesling, Ried Zöbinger Heiligenstein „1ÖTW“

 

Weingut Kollwentz | Großhöflein

Burgenland 2014 Chardonnay Ried Neusatz

 

Weingut Wohlmuth | Kitzeck im Sausal

Südsteiermark 2015 Sauvignon Blanc Ried Hochsteinriegl

 

Weingut Gager | Deutschkreutz

Mittelburgenland DAC Reserve 2013 Blaufränkisch

 

Weingut Birgit Braunstein | Purbach

Leithaberg DAC 2013 Blaufränkisch

 

Weingut Feiler-Artinger | Rust

Burgenland 2013 Cuvée „Solitaire“

 

Weinlaubenhof Kracher | Illmitz

Burgenland 2011 TBA Welschriesling, „No. 4 Zwischen den Seen“

 

Weingut Steininger | Langenlois

Österreich Sekt 2012 Grüner Veltliner Ried Steinhaus

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9 Weinreisetipps für Ostern und 1 Weinreisebuch

Wirtshausführer Herausgeber Klaus Egle verrät neun besondere Tipps für österliche Touren ins Weinland.  400 Winzer, 160 Lokale und die schönsten Weinrouten findet ihr in seinem Standardwerk, „Die schönsten Weinreisen Österreichs“jetzt portofrei bestellen 

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Saziani Stub’n, Straden

Die Saziani Stub’n in Strafen haben viel zu bieten – vom zauberhaften Ambiente im Restaurant und Schlafgut über die persönliche Betreuung durch die Familie Neumeister bis zur köstlich-leichten, raffinierten Küche von Harald Irka und natürlich den hervorragenden Neumeister Weinen. Zu Ostern locken besondere Angebote zu einer „Auszeit für Körper, Geist und Seele“. Wie soll man da widerstehen?

Noch mehr außergewöhnliche Tipps in – „Die schönsten Weinreisen Österreichs“ jetzt portofrei bestellen 

Weinhaus Nigl

Weinhaus Nigl, Senftenberg

Alles neu im Weinhaus Nigl. Den Junior des Hauses, Bertram Nigl, zog es nicht in den Keller, sondern in die Küche. Nach einigen Stationen in Westösterreich kocht er ab sofort mit frischen Ideen zu den tollen Weinen von Papa Martin Nigl auf.

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Weingut Jäger

Weingut Jäger, Weißenkirchen

Der Heurige der Familie Jäger ist nicht nur wegen der restriktiven Öffnungszeiten sondern auch wegen der Qualität von Wein und Kulinarik legendär. Heuer wird vom 15. bis 22. April ausg’steckt – und das war’s wieder!

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 Freigut Thallern

Freigut und Klostergasthaus Thallern

Wo gibt’s denn sowas? Eine Vinothek – aktuell mit den neuen 2016er Weißweinen – ein styliges Hotel in uralten Gemäuern und ein Gasthof der alles kann, vom Steak bis zum legendären Backhendl. Und das mit einer eigenen Schnellbahnstation!

Auf ein Glaserl und mehr Tipps in „Die schönsten Weinreisen Österreichs“ jetzt portofrei bestellen 

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Winzerhaus Hans Schöller, Wagram ob der Traisen

Mit dem „Heurigen im Weingarten“ startet man in die Saison, mit dem Grünen Veltliner „Sonnleithen 2016“ gibt es einen neuen Wein und – in der „Pension Schöller“, schicke, neue Appartements zum etwas länger bleiben und das Traisental genießen.

Noch mehr Genusstipps im Traisental in „Die schönsten Weinreisen Österreichs“ jetzt portofrei bestellen 

 

 

 

 

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Weingut und Wirtshaus Maitz in Ratsch

Der Platz ist sowieso sensationell aber noch dazu gibt’s neue Winzerzimmer mit speziellen Frühlings-Packages, einen neuen Welschriesling Ried Sulz 2015 aus uralten Rebstöcken und am 22. und 23. April „Schweinereien“ vom freilaufenden Wollschwein.

Viele Steiermark-Weinreisetipps findet ihr in „Die schönsten Weinreisen Österreichs“ jetzt portofrei bestellen 

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Foto: Werner Krug

Haberl und Finks Gasthaus und Delikatessen

Der verpflichtende erste Stopp bei Fahrten in die Südoststeiermark; mit köstlicher Küche, feinsten „Einlegearbeiten“ in süß und sauer und Steak-Grillkursen bei Meisterkoch Hans Peter Fink am 24. April.

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Weingut Esterházy, Trausdorf

Das Weingut Esterházy und das dazu gehörige, gefühlvoll renovierte „Kalandahaus“ bieten ein außergewöhnliches Frühlings-Highlight: Am 22.4. steigt das große Frühlingsfest mit Musik, Kulinarik und den jungen 2016er Weinen.

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Weingut und Schenkhaus Weinek, Hagensdorf

Von Uhudler bis Blaufränkisch geht die Reise, wenn Martin und Eva Weinek ab 27. April in ihrem idyllischen „Schenkhaus“ am Prostrumer Berg im Südburgenland unter dem Motto „Komm lieber Mai“ mit saisonalen Köstlichkeiten verwöhnen.

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Weinviertel DAC Präsentation 2017 in der Wiener Hofburg

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Die 15. Weinviertel DAC Präsentation lockte rund 3.300 Weinfreunde und -innen! in die Wiener Hofburg. Die brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Das Weinviertel, in dem der Frost zwar ebenfalls Schäden anrichtete, das in Summe aber noch glimpflich davonkam, konnte auch qualitativ einen hochkarätigen Jahrgang 2016 einschenken. Die Weinviertel DAC’s 2106 zeigen sich harmonisch, mit reifer, animierender Säure und viel Würze – jetzt schon schön zu trinken und vielseitig einsetzbare Speisenbegleiter. Interessante auch die Weinviertel DAC Reserven mit Jahrgang 2015 und älter. Komplexe, vielschichtige Weine, die über Jahre noch an Charakter und Harmonie zulegen.

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Wein Burgenland Präsentation 2017 in der Wiener Hofburg

Die große Jahrgangspräsentation der Wein Burgenland in der Wiener Hofburg bot rund 750 Weine von knapp 150 Winzern – und hervorragende Qualitäten mit Weißweinen der Jahrgänge 2015 und 2016 und Roten, die vor allem von 2013 und 2014 stammen. Mehr als 2.300 Besucher nahmen diese Möglichkeit wahr, sich persönlich von der Güte der neuen Weine zu überzeugen. Eine Nachlese.

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Im Weissenseerhof himmlisch genießen und gesund bleiben

Der Weissenseerhof ist ein Platz zum Wohlfühlen. Der Weissensee ist herrlich untouristisch und packt im Herbst eine besonders bunte Farbpalette aus.

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Viele Kräuter und Gemüse zieht Florian Klinger im Hotelgarten und beweist im Bio-Vital-Hotel Weissenseerhof am Weissensee, dass Gesund nicht langweilig schmecken muss. Produkte aus nächster Nähe werden bei ihm zu Kreativgerichten mit feiner Klinge. Auf Unverträglichkeiten reagiert der Küchenchef nicht allergisch, jeder Gang wird an den Gast angepasst.

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Florian Klinger verfolgt das Farm-to-Table Prinzip – frische und reife Zutaten direkt aus der Natur auf den Tisch. Der diplomierte Diätkoch kreiert Gerichte wie Weissenseerhof Tranchen vom Milchkalbs-Rücken mit Estragon und Sauce Hollandaise.Fische kommen aus dem Weissensee, Fleisch von benachbarten Bio-Höfen, Gemüse, Obst und wie hier die Eierschwammerln aus Kärnten.

Zeit für einen Ölwechsel.

Zeit für einen Ölwechsel. Florian Klinger stellt seine eigene Öllinie her. Die Eleon-Bio-Öle können zum Kochen oder Verfeinern verwendet werden, etwa Arganöl, Leindotter- oder Borretschsamenöl.

Wie gemalt.
Der Weissenseerhof empfohlen im  Wirtshausführer.

10 Weinreisetipps für den Herbst

Buntes Weinlaub in der Herbstsonne, gärende Moste im Keller, Sturm und Verhackertbrot auf dem Heurigentisch – da heißt es aufsatteln, raus aus der Stadt und die Tage noch einmal so richtig genießen, bevor sich die Natur in den Winterschlaf begibt. Viele weitere beste Plätze in Österreichs Weinland finden Sie im Buch „Die schönsten Weinreisen Österreichs“ von Wirtshausführer-Herausgeber Klaus Egle.

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Wachter Wieslers Ratschen, Deutsch-Schützen

Top-Küche trifft auf Top-Weine in der „Wein-Idylle“ des Südburgenlandes. Dazu: Wohnen in chicen Holzwürfeln im Weingarten. Artikel lesen.

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Kloster am Spitz – Weingut und Restaurant, Purbach

Enthaltsamkeit ist in diesem (ehemaligen) Kloster fehl am Platz – dafür heißt es rundum genießen mit Blick auf den Neusiedlersee. Artikel lesen. Zum Weingut.

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Gutshofrestaurant Prandtauerhof, Joching

Wer hier durch das Hoftor schreitet, betritt eine andere Welt, sinnen- und farbenfroh, und ganz dem Genuss gewidmet. Artikel lesen. Zum Weingut.

Gut_OberstockstallGut Oberstockstall, Kirchberg am Wagram

Die junge Generation der Familie Salomon hält den Zauber dieses verwunschen schönen Hideaways mit Bravour aufrecht. Artikel lesen. 

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Wirtshaus Wein-gut Hutter, Krems

Hier trifft moderner Stil auf alte Mauern, dazu gibt es Top-Weine vom Nigl und eine Lage, die durch nichts ersetzt werden kann. Artikel lesen.

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Heurigenhof Bründlmayer, Langenlois

Der Name ist pures Understatement und die fantastische Bründlmayer-Weinauswahl hat sich die feine Gourmetküche des Hauses mehr als verdient. Artikel lesen. 

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Hagn Weindomizil, Mailberg

Wenn Du denkst da kommt nichts mehr – kommt Mailberg und das Hagn-Weindomizil. Genießen und wohnen in moderner Architektur mit blick über Mailberg. Artikel lesen.

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Jagawirt, St. Stefan ob Stainz

Hier wurde die Weststeiermark zumindest mit erfunden. Die junge, weinverrückte Generation bringt viel Schwung in diese perfekte Idylle. Artikel lesen. 

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Steinberghof, Ehrenhausen

Wer diese Buschenschank nicht kennt, kennt die Südsteiermark nicht. Nach dem Genuss bettet man sich am besten in Tements „Winzarei“. Artikel lesen.

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T.O.M.R. – Pfarrhof St. Andrä, St. Andrä im Sausal

Wer ein altes Haus renovieren will bekommt vom Hausherrn neben großartiger Gourmetküche auch noch nützliche Tipps aus seinem reichen Erfahrungsschatz. Artikel lesen. 

Wirtshausführer-Erstpräsentation & Preisverleihung

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016 IM BILD v.l.n.r.: Renate Wagner-Wittula, Alexander Struth, Elisabeth Egle, Gaby Struth, Toni Hartl, Stefan Bletzacher und Klaus Egle
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016 IM BILD v.l.n.r.: Renate Wagner-Wittula, Wirtshausführer, „Wirtshausführer Wirt 2017″ Alexander Struth, Blaue Quelle in Tirol, Elisabeth Egle, Wirtshausführer, Gaby Struth, Blaue Quelle, „Wirtshausführer Winzer 2017″ Toni Hartl, Leithaberg, Stefan Bletzacher, Römerquelle und Klaus Egle, Wirtshausführer.

Wirtshausführer 2017 Präsentation: Im Wirtshaus isst man jetzt vegan

18. aktualisierte Ausgabe, ganz neu dabei sind 341 Lokale mit veganem Speisenangebot, 125 neu entdeckte Lokale, 1.000 von erfahrenen Kulinarikredakteuren handverlesene Wirtshäuser in Österreich, weitere 200 im Raum Adria, Friaul, Istrien, Slowenien und Südtirol, 300 beste Winzer, bereits 552 gluten- und laktosefreie Essenstipps, 303 Lokale mit Produktion vom Lebensmitteln im Haus und eine große Österreichkarte: Mit dieser umfangreichen Statistik stellte sich der neu aktualisierte Wirtshausführer Österreich 2017, vormals „Wo isst Österreich?“, am Dienstag, 13. September im Rahmen eines außergewöhnlichen Events im Gasthaus Blaue Quelle im Tiroler Erl vor. Unter den über 100 erschienen Gästen aus Wirtschaft, Politik, Gastronomie und Tourismus waren auch der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter und der Geschäftsführer der Tirol Werbung, Josef G. Margreiter, mit dabei.

Gleichzeitig vergab der Wirtshausführer die begehrten Auszeichnungen „Wirtshausführer Wirt 2017″, „Wirtshausführer Winzer 2017“, „Wirtshausführer Weinmensch 2017″, „Wirtshausführer Produzent 2017″, die „Wirtshausführer Weinwirte 2017“ und die „Wirtshausführer Aufsteiger 2017″ vergeben. Als Jury fungieren die Wirtshausführer Kulinarikredakteure gemeinsam mit den Herausgebern.

Vegan essen im Wirtshaus zieht junge Gäste an

Wie schon oft in seiner Geschichte zeigt sich, dass das Wirtshaus offen für kulinarische Strömungen ist und sich als Schmelztiegel der unterschiedlichen Trends und Ideen bewährt. Da geht die neue Fleischeslust mit Burger, Steak, Griller und Smoker ganz ungeniert Hand in Hand mit der trendigen veganen Küche – beides im übrigen Stilrichtungen, die nicht zuletzt vor allem junge Gäste ansprechen. „Ein weiteres Indiz dafür, dass es dem Wirtshaus durch mutige und innovative Wirte gelingt, auch eine junge, neugierige und abenteuerlustige Klientel anzusprechen“, freuen sich Renate Wagner-Wittula, Elisabeth und Klaus Egle, Herausgeber Wirthausführer Österreich, über diese positive Entwicklung aus Marketingsicht. „Es sind dies bewusste Esser, die wissen wollen, was sie auf dem Teller haben, wo die Grundprodukte herkommen und wie sie gemacht wurden. Sie definieren sich immer stärker über Ernährung und wollen das Essen wieder verstehen. Essen wird zum Erlebnis, das man teilen will, Stichwort: Sharing.“

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016

Die Österreich-Preisträger
Wirtshausführer Wirt 2017 unterstützt von Römerquelle: Gasthaus Blaue Quelle, Erl, Tirol
Wirtshausführer Winzer 2017 unterstützt von Römerquelle: Toni Hartl, Leithaberg, Burgenland Wirtshausführer Weinmensch 2017 unterstützt von Zalto Glas: Dompfarrer Dechant Toni Faber, Wien
Wirtshausführer Produzent 2017 unterstützt von AMA: Biokäserei St. Leonhardt, Oberösterreich

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016

Wirtshausführer Weinwirte 2017 unterstützt von Österreich Wein Marketing:
Wien: Strebersdorferhof, 1210 Wien
Burgenland: Zur Traube, Neckenmarkt
Kärnten: Der Tschebull, Egg am Faaker See
Niederösterreich: Das Wolf, Langenlebarn
Oberösterreich: Schloss Herbersteins Brasserie, Linz
Salzburg: Iglhauser, Mattsee
Steiermark: Metzgerwirt, Bad Radkersburg
Tirol: Sigwart’s Tiroler Weinstuben, Brixlegg
Vorarlberg: ’s Achtele, Lech am Arlberg

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016

Wirtshausführer Aufsteiger 2017 unterstützt von METRO:
Wien: Pichlmaiers zum Herkner, 1170 Wien
Burgenland: Wachter-Wieslers Ratschen, Deutsch-Schützen
Kärnten: Bärenwirt, Hermagor
Niederösterreich: Auszeit bei Kurt Hölzl, Gastern
Oberösterreich: Göttfried, Linz
Salzburg: Stratmann, Salzburg
Steiermark: T.O.M. R – Pfarrhof, Sankt Andrä
Tirol: Kundler Klamm, Kundl
Vorarlberg: Fuxbau, Stuben am Arlberg

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016

Über den Wirtshausführer 2017
18. aktualisierte Ausgabe / Handverlesen über 1.000 Lokale von erfahrenen Kulinarikredakteuren in Österreich / 200 Lokale im Raum Adria und in Friaul, Istrien, Slowenien und Südtirol / 300 beste Winzer / 125 neue Lokale / 552 x laktose- und glutenfrei essen / Große Österreichkarte / „1.000 Wirte“-App für Gratis-Download.

Wirtshausführer Österreich 2017 von Renate Wagner?Wittula und Klaus Egle, Herausgeber Renate Wager-Wittula, Elisabeth Egle, Klaus Egle, 616 Seiten, Maße 13,5 x 23,0 cm, Klappenbroschüre, Preis 24,90 EUR, ISBN 978?3?9503606-4-6, Verkauf im Buchhandel und als App, erschienen im Verlag Gourmedia.

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9 Wirtshausführer Aufsteiger 2017

Als „Aufsteiger des Jahres“ zeichnen wir besonders innovative und erfolgreiche Wirte aus, die heuer oder im Vorjahr in den „Wirtshausführer Österreich“ aufgenommen wurden oder eine deutlich ansteigende „Formkurve“ erkennen lassen.

Wien: Pichlmaiers zum Herkner
Burgenland: Wachter-Wieslers Ratschen, Deutsch-Schützen
Kärnten: Bärenwirt, Hermagor
Niederösterreich: Auszeit bei Klaus Hölzl, Gastern
Oberösterreich: Göttfried, Linz
Salzburg: Stratmann, Salzburg
Steiermark: T.O.M. R – Pfarrhof, Sankt Andrä
Tirol: Kundler Klamm, Kundl
Vorarlberg: Fuxbau, Stuben am Arlberg

 

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Blaue Quelle, Erl, Tirol

Die namensgebende „Blaue Quelle“ gibt es wirklich – ein Naturdenkmal gleich hinter dem Lokal und seit jeher die Lebensader des Anwesens, dessen Geschichte ins 17. Jahrhundert zurückreicht und das unter anderem eine Mühle, eine Brauerei, ein Sägewerk, eine Bäckerei, eine Metzgerei und einen Kramladen beherbergte. Heute ist der Gasthof Zur Blauen Quelle eine Quelle der Genüsse – und dafür sorgen die Wirtsleute, Gaby und Alexander Struth als Hausherren und wunderbare Gastgeber.

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016

Dabei wollte der gebürtige Vorarlberger Alexander Struth ursprünglich gar nicht Koch werden, doch die Liebe hat ihn zur Quelle und schließlich auch in die Küche geführt. Heute liebt er seinen Beruf, changiert geschickt zwischen regionalen, traditionellen und internationalen Einflüssen, hat ein Faible für die Innereienküche, hebt den Blick aber auch immer wieder über den Tellerrand, wenn etwa asiatische Einflüsse die Vielfalt seiner Küche bereichern. Im Mittelpunkt steht natürlich das Produkt, möglichst frisch, möglichst regional – aber ohne ein unverrückbares Dogma daraus zu machen. Gekocht wird also nach dem Motto: „Erlaubt ist, was schmeckt!“

Und es schmeckt vielen Gästen von nah und fern, aus Tirol, aus Bayern und auch jenen, die als Künstler oder Gäste zu den Erler Festspielen kommen und ihren Aufenthalt rundum genießen wollen. Dafür sorgt Gaby Struth, die das Haus mit Verve führt, über einen bestens gefüllten Weinkeller verfügt und ihre Gäste aufs Beste umsorgt. Kurzum: Diese Quelle ist ein Platz zum Wohlfühlen und Genießen und man kommt immer wieder gerne her.

Den Titel „Wirt des Jahres“ vergeben wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Römerquelle, dem führenden Mineralwasser in der österreichischen Gastronomie.

Fotos von der Wirtshausführer Präsentation 2017 finden Sie hier.

Lesen Sie unser Küchengespräch mit Alexander Struth …

 

 

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Weinwirt 2017

9 Wirtshausführer Weinwirte 2017

Als Weinwirt des Jahres 2017 wurden, in Zusammenarbeit mit „Österreich Wein Marketing GmbH“, folgende Betriebe für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Verbindung von Wirtshauskultur und Weinkultur (mit Schwerpunkt österreichischer Wein) prämiert:

Wien: Strebersdorferhof
Burgenland: Zur Traube
Kärnten: Der Tschebull
Niederösterreich: Das Wolf
Oberösterreich: Schloss Herbersteins Brasserie
Salzburg: Iglhauser
Steiermark: Metzgerwirt
Tirol: Sigwart’s Tiroler Weinstuben
Vorarlberg: ’s Achtele

 

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Biokäserei St. Leonhardt

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Verleihung Wirtshausführer Produzent 2017: Klaus Egle und Renate Wagner, Wirtshausführer, Michaela Stöbich, Biokäserei St. Leonhardt, Rüdiger Sachsenhofer, AMA Marketing

Seit 1993 stellt die Familie Stöbich in ihrer neu errichteten Biokäserei St. Leonhard in Sarleinsbach nach alter Tradition und mit modernsten Herstellungsverfahren qualitativ hochwertige Bio-Käsespezialitäten her. Ganz im Sinne und nach den Richtlinien des biologischen Landbaues und im Einklang mit der Natur werden täglich hunderte Liter frische Kuhmilch zu echten Weichkäsespezialitäten verarbeitet.

Die Bio-Milch dafür stammt ausschließlich aus der eigenen kontrollierten biologischen Landwirtschaft oder von landwirtschaftlichen Partnerbetrieben, die allesamt aus dem Mühlviertler Hügelland stammen. Ob cremiger Rahm-Camembert oder Spezialitäten wie das „Bio Körndl-Eck“ – die Weichkäse aus St. Leonhard schmecken köstlich und werden auch immer wieder ausgezeichnet.


Bio-Käserei Sankt Leonhardt GmbH & Co KG
4152 Sarleinsbach, St. Leonhardt 8
T +43(0) 7283 8888
F +43(0) 7283 8888 10
office@biokaeserei.at
www.biokaeserei.at

 

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