Kochen wie der Wirt: Brennnesselspinat, Schaftopfen & Huchen

Brennesselspinat, Schaftopfen & Huchen – ein super Frühlingsrezept, das wir ganz im Sinne des Rezept-Gebers Josef Floh vom Gasthof Floh in Langenlebarn, auch größtenteils mit lokalen Produkten bestreiten konnten. Schließlich hat Floh schon sehr früh seinen berühmten „Radius 66″ für die Beschaffung der Produkte für seine Küche abgesteckt und war damit seiner Zeit um ein paar Jährchen voraus. Da hatten wir also das Glück, dass der ausgezeichnete Fischzüchter Haimel in Traismauer auch den raren Huchen anbietet: Eine wahre Delikatesse und für uns der wohl feinste Süßwasserfisch.

Die Brennnesseln „ernteten“ wir im eigenen Garten und auch Schaftopfen ist mittlerweile in gut sortierten Geschäften erhältlich. Das Ergebnis war ein frühlingshaft leichtes Gericht, das gleichwohl mit außergewöhnlichen Aromen aufwartete: Der Brennesselspinat etwa ist so köstlich geschmacksintensiv, dass wohl nur die etwas mühsame Gewinnung den „normalen“ Spinat vor der Verbannung aus unserer Küche retten wird. Besonders gefallen hat uns aber die Kombination der drei Hauptkomponenten Fisch – Brennesselspinat – Schaftopfen; und ein paar heurige Erdäpfel haben wir uns als Beilage dazu auch noch gegönnt.

Kochen wie der Wirt – das würden wir doch alle gerne ab und zu. Wir bitten darum unsere Wirte, uns eines ihrer Lieblingsrezepte zu schicken und kochen dieses 1:1 nach, damit das Gericht auch bei Ihnen perfekt gelingt. Viel Spaß dabei – und bis zum nächsten Mal, beim Wirt.

Credits: Am Herd Klaus Egle und hinter der Kamera Elisabeth Egle.

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Zutaten

  • 1 Stk. Zwiebel
  • 100 ml Gemüsfond ( aus den Schalen von Karotten, Sellerie, Gelben Rüben gekocht)
  • 40 ml Schlagobers
  • 80 g Schaftopfen
  • 200 g Huchenfilet
  • Bergkernsalz
  • Mühle samt Pfeffer
  • Muskatnuss
  • Rapsöl
  • Traubenkernöl
  • 1 Stk, gekochter Erdäpfel
  • 300 g frische Brennesselblätter
Nicht vergessen: Die kleinen Gräten sauber aus dem Filet zupfen, damit den Gästen ungetrübter Fischgenuss zuteil wird!

Zubereitung

Den Zwiebel in grobe Stücke schneiden und in Rapsöl anschwitzen, Erdäpfel hinzufügen mit Gemüsefond aufgiessen und weich kochen.

Brennesselblätter in Salzwasser blanchieren, kalt abschrecken, ausdrücken und mit dem Obers zum Spinatansatz hinzufügen. Mit Bergkernsalz, frisch geriebener Muskatnuss und Mühlenpfeffer würzen. Im Mixbecher fein pürieren.

Das Huchenfilet in Rapsöl kurz anbraten und zusammen mit kleinen Stücken vom Schaftopfen samt dem Brennesselspinat anrichten.

Mit Blüten und Traubenkernöl vollenden.

Tipp: Sie können natürlich auch Malabarspinat oder eine andere Spinatsorte verwenden, ebenso lassen sich verschiedene Fische dafür optional einsetzen.

Getränketipp von Klaus Egle: Riesling Steinmassl 2015 von Fred Loimer

Zum König der Fische den König der Weine. So habe ich mir das überlegt – und also konnte die Wahl nur auf den Riesling fallen. Dabei aber durchaus kräftig, da es die Geschmacksattacken des Brennesselspinats und des Schaftopfens zu parieren gilt. Steinmassl ist eine der großen Langenloiser Lagen, warm und von viel Sonne verwöhnt, mit kristallinem Untergrund aber genug Verwitterungsboden-Auflage um Weine voll Saft und Kraft zu bringen. Fred Loimer keltert hier einen seiner besten Weine und lässt seinem Riesling Steinmassl viel Zeit und Liebe angedeihen, bis er auf den Markt darf. Zur Hälfte im Stahl und zur Hälfte im großen Holzfass ausgebaut, entsteht so ein Wein voll großzügiger Frucht, mit viel Volumen aber auch Struktur. Der 2015er mundete uns in seiner ersten Reifephase vorzüglich, startete in der Nase mit exotischem, von zarter Süße unterlegtem Fruchtkörbchen und blähte die Gaumensegel mit seinem opulenten aber keineswegs breiten Auftritt am Gaumen. Ein Wein, den man auch einfach für sich genießen kann, der uns aber zu Josef Flohs Huchen-Gericht uneingeschränkte Trinkfreude bereitet hat.

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Gasthof Floh

Weingut Fred Loimer

Das war “Urban Eating” im Wiener Strebersdorferhof

Am 4. Mai 2018 ging der erste Event “Urban Eating oder Wiener Wirte kochen Wiener Stadtlandwirtschaft” im Strebersdorferhof in Wien über die Bühne. Diese Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Wirtshausführer Österreich, der Landwirtschaftskammer Wien mit der Initiative Wir leben Stadtlandwirtschaft und mit Unterstützung von AMA Gastrosiegel statt. Gastgeberin und Köchin Sabine Haas zauberte ein einmaliges 4-Gänge-Menü.
Jeder Gang wurde mit Produkten aus der Wiener Stadtlandwirtschaft gekocht, also fast total regional, und von den dazu passenden Wiener Weinen begleitet. Klaus Egle, Wirtshausführer-Herausgeber, führte durch den Abend.
Es waren genußvolle Studie im Zeichen eines minimalen ökologischen Fußabdrucks!

Rund 700 Gemüsegärtner, Ackerbauern und Winzer bereichern die Weltstadt Wien mit einer Vielzahl von hervorragenden landwirtschaftlichen Produkten. Drei dieser Produzenten kamen im Strebersdorferhof zusammen, um den Gästen persönlich ihre Leidenschaft und ihre Produkte zu erklären. Sabine Haas setzte mit dieser Auftaktveranstaltung eine Steilvorlage. Ende Juni gibt es das nächste Urban Eating.

Das Menü „Vielfalt entdecken – Herkunft genießen“

  • Duett von Kohlrabi und grünem Spargel und geräuchertem Wels (Wiener Kohlrabi, Marchfelder Spargel, Wiener Wels Blün)
  • Rote Rüben Gazpacho mit Brennessel-Schafskäse Empanada (Wiener Gemüse, Brennessel aus dem Garten)
  • In Zweigelt geschmorte Rindsbackerl auf Selleriepüree (Wiener Sellerie, Alpenvorland Rind Gut Streitdorf)
  • Honig-Balsamico-Parfait mit Rhabarber und Erdbeeren (Wiener Honig, Wiener Rhabarber und Erdbeeren)

Der Winzer für den Abend: Weingut Christ.

Weinland Österreich: In den Weinfrühling reisen!

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Frühlingszeit ist Reisezeit: Und das Buch „Die schönsten Weinreisen Österreichs“ bietet den perfekten Wegweiser für Genuss-Trips im österreichischen Weinland. Egal ob Klassiker wie die Südsteiermark oder die Wachau, Weinwandern zum Wiener Heurigen oder Entdeckungen machen im Weinviertel: Egle kennt die besten Adressen von Winzern, Buschenschänken, Wirtshäusern oder Vinotheken. Und natürlich weiß er auch, wo es schön zum Wohnen ist – vom Winzerzimmer bis zum Top-Hotel mit Golfplatz und Wellness-Landschaft. Dazu gibt es jede Menge Geheimtipps, neue, noch wenig bekannte Hot-Spots und seine persönlichen Lieblingsplätze. Das alles unterhaltsam beschrieben vom bekanntesten Weinbuch-Autor Österreichs und reich bebildert mit vielen neuen Fotos!

Die schönsten Weinreisen Österreichs, erhältlich im guten Buchhandel oder bequem über Amazon bestellen!

ISBN: 978-3-9503606-3-9

Seiten: 256

Einbandart: Gebunden

Produktart: Paperback

Preis: EURO 24,90 auch erhältlich im guten Buchhandel

Verlag: Gourmedia

Methusalem-Weine: Tot geglaubte leben länger!

Zwei Wein-Fundstücke aus einem alten Keller in der Nachbarschaft. Ausgegraben von einer Freundin und einfach so zum Spaß mitgebracht, mit der Frage: Kann man das noch trinken? „Kaum”, urteilte ich als Experte und holte schon mal den Korkenzieher…

Erster Akt: Riesling 1998 Federspiel!


Von den Freien Weingärtnern Wachau (heute: Domäne Wachau), der Vorzeige-Genossenschaft in Dürnstein. Mit einem schönen Aquarell-Etikett des damaligen Geschäftsführers und bekannten Wachau-Malers Willi Schwengler und gerade einmal 11,5 Prozent Alkohol. Was wissen wir über die Kategorie Federspiel? Leichte, fröhliche Zechweine, zum baldigen Konsum bestimmt. Soweit die Erwartungshaltung beim Öffnen der Flasche, wenn man das so nennen kann…

Goldgelb aber glasklar fließt der Wein ins Glas. Dann der Duft, der erinnert ein bisschen an deutsch Rieslinge, ja, aber eindeutig Riesling, eindeutig erkennbar, ein Hauch von Petrol, aber im Grunde perfekt gereift und durchaus ansprechend und einladend. Am Gaumen dann natürlich schlank aber ganz präzise, mit einer knackigen aber durchaus nicht unangenehmen Säure und sogar noch einer beachtlichen Länge. „Das kann man durchaus trinken – und es ist sogar ein sehr schon gereifter Riesling”, lud ich meine skeptisch dreinschauenden Freunde zum Kosten ein. Fazit: Es gab niemand, dem dieser Wein nicht sehr gut schmeckte und es war tatsächlich ein Vergnügen die Flasche zu leeren.

Zweiter Akt: Steirischer Muskateller 1990

Vom Weingut Jochum in Greisdorf, St. Stefan ob Stainz. Den Betrieb gibt es nach wie vor, auch das ebenfalls am Etikett erwähnte Gasthaus, sehr schön gelegen und mit wunderbaren Backhendln. Aber Ein Muskateller, fast dreißig Jahr alt, mit heißen 11,6 Prozent Alkohol? Der Papierform nach längst tot, aber im Glas bei weitem nicht. Die Sorte muss man sich anfangs ein bissl dazudenken, doch mit etwas Luft blitzt tatsächlich noch ein Hauch von Muskateller-Frucht in der Nase auf. Nicht so typisch wie der Riesling aber viel, viel mehr, als man erwarten hätte können.

Am Gaumen hat der Wein dann eine feste Struktur, ist blitzsauber und hat die Säure ebenfalls gut im Griff. Nicht nur aus Respekt vor dem Alter ein Methusalem, der tatsächlich noch mit Genuss zu trinken ist und noch dazu einen schönen Begleiter zu unserer Jause aus Räucherforelle vom Haimel, allerlei feinen Saucen und einem schönen Käsebrett bestand.

Was haben wir also gelernt?

Weine müssen nicht unbedingt 14 Prozent Alkohol oder einen deutlichen Restzucker haben um Jahrzehnte überdauern zu können. Und: Wer immer diese beiden Weine vinifiziert hat, er hatte reifes Traubenmaterial zur Verfügung und hat im Keller absolut sauber gearbeitet. Danke dafür und für den damit verbundenen Lern-Effekt!

 

Weinviertel DAC Präsentation 2018 in der Wiener Hofburg

Die 16. Weinviertel-DAC-Präsentation in der Wiener Hofburg war ein mächtiger Erfolg: 3.600 Besucher wollten sich diese Gesamtschau nicht entgehen lassen. Das ist nochmals ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit ist es die größte Weinpräsentation von Wien. Offensichtlich hatte es sich schon herumgesprochen, dass mit 2017 bei den klassischen DAC’s ein exzellenter Jahrgang der Verkostung harrte. Und die Weinfreunde wurden nicht enttäuscht!

Top Jahrgang mit harmonischen Weinen

Die Weine vom neuen Jahrgang sind sehr ausgewogen mit einer schönen Symbiose von Frische, Frucht und Würze im Duft und einer sehr angenehmen, reifen und animierenden Säure am Gaumen. Spannend auch wieder die Zeitreise bei der Fachverkostung der Reserveweine. Hier konnten die Weinviertler Winzer das Reifepotenzial ihrer Weine eindrucksvoll unter Beweis stellen.

Die Termine für die weiteren Weinviertel-DAC-Präsentationen gibt es hier: www.weinvierteldac.at

Family business: Beatrix und Tochter Laura Hummel aus Niederschleinz präsentieren einen klassischen Weinviertel DAC 2017 mit wunderbarem Trinkfluss und zart exotischen Anklängen und verraten uns noch ein kleines Betriebsgeheimnis: Eine Reserve vom Jahrgang 2017 reift derzeit im großen Holzfass und wird im kommenden Jahr auf den Markt kommen: Wir sind gespannt!

Gerhard Eigner aus Laa an der Thaya macht mehr aus der Zwiebel: Zum Beispiel einen wunderbar aromatischen Zwiebel-Balsamico, Zwiebelchips oder eine Zwiebelmarmelade als perfekten Käsebegleiter. Sein Credo: „Zwiebel ist nicht nur ein Gemüse, sondern auch ein Gewürz!”

Ein Paar mit Gegensätzen: Simone und Hannes Jordan demonstrieren Klaus Egle den Unterschied zwischen ihrem feinwürzigen, klassischen Weinviertel DAC 2017 und der Reserve „Alte Reben“ 2016 von einem Weingarten, den Simones Eltern „noch in wilder Ehe“ vor 45 Jahren gepflanzt haben: Das Ergebnis kann sich kosten lassen!

Fulminanter Auftakt: Daniel Jungmayr freut sich zurecht über einen Weinviertel DAC 2017. Der zeigt mit seiner strahlenden Frucht und feinen Würze gleich einmal auf, was der Jahrgang 2017 kann.

In dieser Flasche steckt nicht nur ein exzellenter Wein, sondern auch liebevolle „Bereitung“. Marianne Pröglhöf und Markus Pröglhöf aus Obernalb bei Retz beeindruckten mit der Weinviertel DAC Reserve 2016. Gelesen Anfang November, bis zum August im 500-Liter-Holzfass auf der Feinhefe gelegen und jetzt ein Musterbeispiel an Komplexität und Trinkvergnügen. Genau so sollen kräftige Veltliner sein!

Das Wort „Altmeister“ verbietet sich eigentlich, wenn man diesem Herrn beim Einschenken zuschaut. Roman Pfaffl strahlt genau so wie seine Weine. Die Grünen Veltliner Hundsleiten, Goldjoch und Hommage 2016 – alle drei sind einfach großer Stoff.

Bei so einem Jahrgang haben alle gut lachen: Landestourimus-Chef Christoph Madl, Geschäftsführer des Weinviertel Tourismus Hannes Weitschacher, Ulrike Setzer vom Weingut Setzer, Klaus Egle vom Wirtshausführer, Tourismus-Ländesrätin Petra Bohuslav, Weinviertel-DAC-Geschäftsführerin Ulli Hager und Winzer Hans Setzer aus Hohenwarth.

Das Weingut Gschweicher hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Weinviertler Paradebetrieb mit einem vielfältigen Lagen-Sortiment entwickelt. Herta Gschweicher ließ uns mit dem feinwürzigen, saftigen Weinviertel DAC 2017 einmal hineinschnuppern und -schmecken. Sehr interessant sind aber auch die Reserven von unterschiedlichen Böden rund um Röschitz.

Gutes aus der Region: Für die „fleischigen Genüsse“ sorgte einmal mehr die Weinviertler Spezialitäten-Fleischhauerei Hofmann aus Hollabrunn.

 

 

Winzerbrunch bei Sepp Dockner in Höbenbach

 

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Der monatliche Winzerbrunch im Weingut von Josef Dockner in Höbenbach ist schon legendär. Zum ausufernden kulinarischen Angebot wird ein wahres Weinfeuerwerk aus dem Dockner-Keller abgefeuert. Dazu spielt die Musik, unvergleichlich zum Vortrag gebracht von Wolfgang Friedrich und seiner New-Orleans Dixieland Band. Wir haben bei tiefwinterlichen Verhältnissen einen Lokal-Augenschein gemacht, zu dem auch eine Führung durch den imposanten, neuen „Joe-Keller“ gehörte. Ein gemütlicher Nachmittag mit Freunden im Zeichen von Genuss und Kultur. Mit dabei unter anderem die Wirtsfamilie Essl vom Winzerstüberl in Rührsdorf und Bäckermeister Robert Weichslbaum aus Rührsdorf.

Das Beste aus Küche und Keller

Der Tisch war debei reichlich gedeckt – von kleinen, feinen Happen zum Winzersekt über Karpfenfilet mit Paradeiskraut, gebratenes Hirschkalb oder Altwiener Backfleisch bis zum klassischen Kaiserschmarrn oder haugemachtem Bratapfelsorbet. Dazu griff Sepp Dockner tief in seine Kellerbestände und kredenzte neben einem prickelnden Auftakt mit Brut Rosé 2014 und Brut Blanc de Blanc 2013 einen Querschnitt durch das gesamte Sortiment. Gekrönt wurde dieser Streifzug mit gereiften Weinen wie dem Grünen Veltliner Reserve „Privatfüllung Gudrun“ 2007 oder dem Top-Rotwein „Sacra 2007“ aus Großflaschen.

Übrigens: Den nächsten Winzerbrunch mit frühlingshafter Küche gibt es am Sonntag, dem 4. März 2018 – alle weiteren Termine hier: Weingut Josef Dockner

Video: Wein mit Egle #3

Was schenkt man Weinfreunden zu Weihnachten? Sie glauben Wein? Klaus Egle hat ein paar überraschende Tipps.

Blaue Quelle, Erl, Tirol

Die namensgebende „Blaue Quelle“ gibt es wirklich – ein Naturdenkmal gleich hinter dem Lokal und seit jeher die Lebensader des Anwesens, dessen Geschichte ins 17. Jahrhundert zurückreicht und das unter anderem eine Mühle, eine Brauerei, ein Sägewerk, eine Bäckerei, eine Metzgerei und einen Kramladen beherbergte. Heute ist der Gasthof Zur Blauen Quelle eine Quelle der Genüsse – und dafür sorgen die Wirtsleute, Gaby und Alexander Struth als Hausherren und wunderbare Gastgeber.

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016

Dabei wollte der gebürtige Vorarlberger Alexander Struth ursprünglich gar nicht Koch werden, doch die Liebe hat ihn zur Quelle und schließlich auch in die Küche geführt. Heute liebt er seinen Beruf, changiert geschickt zwischen regionalen, traditionellen und internationalen Einflüssen, hat ein Faible für die Innereienküche, hebt den Blick aber auch immer wieder über den Tellerrand, wenn etwa asiatische Einflüsse die Vielfalt seiner Küche bereichern. Im Mittelpunkt steht natürlich das Produkt, möglichst frisch, möglichst regional – aber ohne ein unverrückbares Dogma daraus zu machen. Gekocht wird also nach dem Motto: „Erlaubt ist, was schmeckt!“

Und es schmeckt vielen Gästen von nah und fern, aus Tirol, aus Bayern und auch jenen, die als Künstler oder Gäste zu den Erler Festspielen kommen und ihren Aufenthalt rundum genießen wollen. Dafür sorgt Gaby Struth, die das Haus mit Verve führt, über einen bestens gefüllten Weinkeller verfügt und ihre Gäste aufs Beste umsorgt. Kurzum: Diese Quelle ist ein Platz zum Wohlfühlen und Genießen und man kommt immer wieder gerne her.

Den Titel „Wirt des Jahres“ vergeben wir gemeinsam mit unserem langjährigen Partner Römerquelle, dem führenden Mineralwasser in der österreichischen Gastronomie.

Fotos von der Wirtshausführer Präsentation 2017 finden Sie hier.

Lesen Sie unser Küchengespräch mit Alexander Struth …

 

 

roemerquelle

Weinwirt 2017

9 Wirtshausführer Weinwirte 2017

Als Weinwirt des Jahres 2017 wurden, in Zusammenarbeit mit “Österreich Wein Marketing GmbH”, folgende Betriebe für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Verbindung von Wirtshauskultur und Weinkultur (mit Schwerpunkt österreichischer Wein) prämiert:

Wien: Strebersdorferhof
Burgenland: Zur Traube
Kärnten: Der Tschebull
Niederösterreich: Das Wolf
Oberösterreich: Schloss Herbersteins Brasserie
Salzburg: Iglhauser
Steiermark: Metzgerwirt
Tirol: Sigwart’s Tiroler Weinstuben
Vorarlberg: ‘s Achtele

 

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Biokäserei St. Leonhardt

Wirtshausführer 2017 Präsentation 13.09.2016
Verleihung Wirtshausführer Produzent 2017: Klaus Egle und Renate Wagner, Wirtshausführer, Michaela Stöbich, Biokäserei St. Leonhardt, Rüdiger Sachsenhofer, AMA Marketing

Seit 1993 stellt die Familie Stöbich in ihrer neu errichteten Biokäserei St. Leonhard in Sarleinsbach nach alter Tradition und mit modernsten Herstellungsverfahren qualitativ hochwertige Bio-Käsespezialitäten her. Ganz im Sinne und nach den Richtlinien des biologischen Landbaues und im Einklang mit der Natur werden täglich hunderte Liter frische Kuhmilch zu echten Weichkäsespezialitäten verarbeitet.

Die Bio-Milch dafür stammt ausschließlich aus der eigenen kontrollierten biologischen Landwirtschaft oder von landwirtschaftlichen Partnerbetrieben, die allesamt aus dem Mühlviertler Hügelland stammen. Ob cremiger Rahm-Camembert oder Spezialitäten wie das „Bio Körndl-Eck“ – die Weichkäse aus St. Leonhard schmecken köstlich und werden auch immer wieder ausgezeichnet.


Bio-Käserei Sankt Leonhardt GmbH & Co KG
4152 Sarleinsbach, St. Leonhardt 8
T +43(0) 7283 8888
F +43(0) 7283 8888 10
office@biokaeserei.at
www.biokaeserei.at

 

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Dompfarrer Dechant Toni Faber

wirtshausfuehrer_weinmensch_2017_toni_faber_klaus_egle_zalto_josef-karner-1Als wir den Dompfarrer der Wiener Pfarre St. Stephan, Anton Faber, den jeder aufgrund seiner offenen Art und seines umgänglichen Wesens nur als „Toni Faber“ kennt, erklärten, dass der „Weinmensch des Jahres“ entweder beruflich oder privat mit Wein in enger Verbindung steht, meinte er auf seine pfiffige Art: „Bei mir trifft beides zu: Einerseits bin ich beruflich geradezu gezwungen, täglich (Mess-) Wein zu trinken, andererseits bin ich auch ein Liebhaber des Rebensaftes!“

Als solcher ist Faber ein gefragter Mann für Weintaufen, Segnungen neuer Keller und ähnliche önophile Festivitäten: Kein Wunder, denn er findet mit untrüglichem Gespür die richtige Mischung zwischen dem nötigen Ernst, der mit der Sache und natürlich auch mit seinem Amt verbunden ist, und jener ungezwungenen Heiterkeit, die dem Thema Wein nun einmal innenwohnt. Und wenn er dann nach wenigen Minuten der Ansprache zur Segnung die kleine Ampulle mit dem Weihwasser hervorzieht, dann sind alle erfreut und bereichert und man wendet sich gemeinsam einem guten Glas Wein zu. Denn, wie heißt es schon in der Bibel: „Der Wein erfreue des Menschen Herz!“

 

 

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